FAQs

FAQ 1: Wie viel Gemüse bekommen wir ungefähr?
Hier einige Beispielkisten:
KW 19: 3 Äpfel, 500g Rhabarber, Battavia-Salat, Bund Rucola, 400g Spinat, Bund Mairübchen, 2 Stück Kohlrabi
KW 28: 1 Stange frischer Knoblauch, 1,5kg Kartoffeln, 2 Zucchini, 0,5kg Tomaten, 400g Mangold, 1 Salat, 1 Gurke, 1 Bund Basilikum
KW 43: 1 Salatkopf, 600g Karotten, 600g Rotkohl, 500g Zwiebeln, 600g Tomaten, 2 Stück Fenchel, 500g Spinat, 1 Bund Schnittlauch
KW 02: 1 Zuckerhut, 700g Pastinaken, 1 Sellerie, 2 Stangen Lauch, 2kg Kartoffeln, 500g Karotten, 5 Äpfel

 

FAQ 2: Ich habe gelesen, dass es auch kleine Kisten gibt und bin mir nicht sicher, ob nicht doch eine solche kleine Kiste besser zu mir passt?
Unsere Gesamtkosten-Kalkulation basiert auf normalgroßen Ernteanteilen. Bei gleichem Pack- und Lieferaufwand lohnen sich die kleinen Kisten für die Genossenschaft entsprechend weniger. Erfahrungsgemäß ist ein normalgroßer Ernteanteil für einen Single-Haushalt etwas zu viel, für einen 2-3 Personen-Haushalt genau richtig, für eine Großfamilie zu wenig (hier gibt es die Möglichkeit eines Maxi-Ernteanteils (sprecht uns darauf an)). Aus betriebswirtschaftlichen Gründen mussten wir die Anzahl der kleinen Kisten auf max. 20% der Gesamtkistenzahl begrenzen. Da diese 20% derzeit erreicht sind, können wir entsprechend nur bei Austritten neue kleine Kisten vergeben und tun dies quasi im Nachrückverfahren. Wir bitten dafür um Euer Verständnis. Bitte versucht gegebenenfalls jemanden zu finden, mit dem Ihr Euch einen normalgroßen Ernteanteil teilt.

 

FAQ 3: Was sind eigentlich Verteilpunkte?
Als Verteilpunkt kann grundsätzlich alles dienen, was strategisch einigermaßen günstig liegt und ganzjährig Zugang für andere Genossenschaftsmitglieder bietet. Verteilpunkte dürfen nicht schmutzig sein und das Gemüse freut sich im Allgemeinen über ein einigermaßen gemäßigtes Klima im Hochsommer, wie auch im kältesten Winter. Unsere Kisten lassen sich sehr gut stapeln, so dass selbst 10-15 in die Höhe gestapelte Kisten relativ wenig Platz einnehmen. Wir haben zahlreiche kleine Abholstellen, in denen sich private Haushalte bereit erklären, die Ernteanteile ihrer Nachbarn anzunehmen (lohnenswert ab 5 Kisten) und während der Woche auf die zurückgekommenen Leergutkisten gut aufzupassen. Ganz ähnlich, nur im größeren Stil, läuft es in unseren eher mittelgroßen (5-20 Kisten) und großen Verteilpunkten (mit über 20 Kisten) ab. Unsere Fahrer nehmen das Leergut bei der nächsten Anlieferung in der Folgewoche wieder mit in die Gärtnerei.
Alle Verteilpunkte haben gemein, dass sie auf dem wohl wollendem Engagement offenherziger Bioladeninhaber und Gastronomiebetreiber, Garagenbesitzer, Nachbarschaftstreffleiter, Buchhändler oder Privatpersonen fußen. Sie alle bringen ihre wertvolle Zeit, Energie und kostbare Stellfläche ein – und zwar deshalb, weil sie das Kartoffelkombinat toll finden, nicht weil sie daran etwas verdienen. Deswegen ist es wirklich extrem wichtig, dass wir unseren Verteilpunkt-Inhabern jeden zusätzlichen Aufwand und Ärger ersparen und die Gemüsekisten zuverlässig zur vereinbarten Zeit abholen (bzw. abholen lassen). Ernteanteile ihrem Schicksal zu überlassen und damit die Verantwortung auf die Verteilpunktbetreiber abzuwälzen ist ein absolutes TABU!
Natürlich darf uns auch mal etwas dazwischen kommen, so dass ein Ernteanteil in Ausnahmefällen auch am nächsten Tag abgeholt werden kann. Aber auch nur dann, wenn im Verteilpunkt Bescheid geben wird. Für unsere Outdoor-Verteilpunkte haben wir Thermoboxen angeschafft (wie man sie von Pizza-Lieferdiensten kennt) in die unsere Gemüsekisten komplett hineinpassen. Sie schützen vor Hitze und Frost, aber auch vor frechen Krähen, die sich mal gerne auf’s Brot stürzen. Diese Thermoboxen geben wir zum Einkaufspreis von 36 € weiter.

 

FAQ 4: Gibt es ein Kisten-Pfandsystem?
Um uns Kosten zu sparen, haben wir bislang kein teures, aufwändiges Kisten-Pfandsystem eingeführt und Vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit. Und trotzdem kostet uns der Verlust von grünen Gemüsekisten jährlich in der Summe eine große Menge Geld! Es ist kein Beinbruch, wenn Ihr mal vergesst, die Kiste rauszustellen oder am Verteilpunkt abzugeben, wenn Ihr dann in der nächsten Woche daran denkt. Beim Abholen der Ernteanteile im Verteilpunkt könnt Ihr auch das Gemüse noch im Verteilpunkt in eine eigene Tasche umpacken und die Kiste dort stehen lassen.