10./11.09.2016 Kartoffelkombinat wieder am Streetlife

Die großen Ferien nähern sich dem Ende und so langsam dürften auch die letzten Urlauber unter uns wieder zurück sein. Nach einem schon sehr sehr schönen Tag im Freiluftsupermarkt Freiham letzten Samstag, möchten wir nun den Sommer zusammen mit Euch auf unserem Streetlife-Stand ausklingen lassen.

Kommt also zahlreich vorbei und bringt gute Laune mit – das Wetter wird in jedem Fall besser als im Juni! 🙂

Wann: Samstag 10.09. von 16 – 23 Uhr und Sonntag 11.09. von 11 – 21 Uhr
Wo: zwischen Ludwigskirche und Uni, vor dem Café ader Uni. U3/6: Bahnhof Universität

Und hier noch ein paar Impressionen vom letzten und vorletzten Mal.

KK-Street-Life-2015-03

Honigernte

Lange haben wir darauf gewartet die Früchte unserer harten Arbeit in den Händen zu halten. Oder… Der Arbeit unserer fleißigen Damen natürlich.
Egal, weg mit dem schlechten Gewissen, ran an die Honigschleuder. Ruck zuck waren die Völker Fleißbienchen und Neulinge abgeräumt. Honigraum runter, Bienen abgekehrt, schon ist man um 12kg Honig reicher. An dieser Stelle muss mal erwähnt werden, dass der Honig deutlich kampfloser aufgegeben wird, als ich vermutet hatte. Eigentlich wollte ich mir schon eine Bienenflucht kaufen, um ihnen das gefühlt rabiate Abkehren zu ersparen. Aber die Aufregung hielt sich erstaunlich in Grenzen.

Volle Honigwaben

Das Schwächlingsvolk, das sich blendend entwickelt hat, ignoriert den Honigraum nach wie vor. Deswegen runter damit – Experiment gescheitert. Jetzt sitzt der Fütterer mit den zerschnittenen Waben direkt auf dem Brutraum auf, vielleicht ist ihnen der Weg jetzt nicht mehr zu weit, um sich den Honig zu holen. Ich bin wirklich guten Mutes, dass sie eine Größe erreichen die sie gesund durch den Winter kommen lässt.

Zurück zur Honigernte:

Im Imkerkurs habe ich gelernt: Deckelwachs mit der Entdeckelungsgabel entfernen, schleudern, fertig. Und dann stehen wir Spezialisten da und wissen nicht wie man den Wabenaufsteller (das ist sicherlich nicht der Fachbegriff dafür…) zusammenbaut. Naja, einige unprofessionelle Minuten später wurde das erste Deckelwachs abgekratzt und im Schneckentempo die ersten vier Waben schleuderfertig gemacht.

Entdeckeln

Und schon steht man vor dem nächsten Problem, vor dem man nicht gewarnt wurde: da die Schleuder nicht am Boden befestigt werden kann, bekommt das Ding ordentlich Unwucht. Also zu zweit die Schleuder umklammert und einer dreht. Da kommt schon ein süßlich, nach Honig duftender Wind aus der Schleuder. Schlaraffenland-Feeling.

Blick in die Schleuder

Dann der Moment des Tages:
Dafür haben sich alle Stiche und die nach Lagerfeuer stinkenden Haare gelohnt. Wie vor dem Fernseher sitzen wir da und sehen dem Rinnsal flüssigen Goldes gebannt zu.

Honig!

Vielleicht hat auch der eine oder andere seine Finger rein gehalten, bis ihm schlecht wurde. Das ganze Honigernten ist so wie so eine Mantscherei vom anderen Stern. Unsere Bienchen bekommen ihren Honig übrigens (fast) komplett wieder zurück und dürfen ihren Wintervorrat am Ende doch selbst mampfen 🙂 So reduzieren wir sie räumlich wieder auf eine Kiste, die sie im Winter über 15°C halten müssen und helfen ihnen damit die kalte Jahreszeit zu überstehen.

Zum Reinigen von großen und sperrigen Gegenständen eignet sich übrigens eine Dusche ganz hervorragend. Glücklicherweise gibt es in Schönbrunn eine, die wir natürlich sofort für unsere Zwecke missbraucht haben 😉
Was wir vergessen haben: 500g Minifütterung nach der Honigernte um den abrupten Vorratsausfall auszugleichen. Ich hoffe sie haben es uns nicht allzu übel genommen und wir bezahlen nur mit verringertem Wabenbau.

Die ersten Schritte auf dem Weg zu etwas sehr Besonderem …

Ein eigenes Zuhause und eine Basis für alle Kartoffelkombinat-Aktionen zu haben war von Anfang unser ausdrücklicher Wunsch und für unsere zukünftigen Vorhaben ist das eigentlich auch unumgänglich. Denn nur so können wir all das, was wir in den letzten Jahren gemeinsam erreicht haben, auch ausbauen, weiterentwickeln und dem Ganzen ein stabiles Gerüst verleihen. 
Die ersten Schritte auf dem Weg zu etwas sehr Besonderem …

Die ersten Schritte auf dem Weg zu etwas sehr Besonderem …

Mit dem geplanten Kauf eines Betriebs bei Mammendorf, bisher eine (konventionelle) Baumschule, könnte sich nun bald schon unser lang ersehnter Wunsch erfüllen. Denn dann – und mit der Hinzunahme angrenzender Pachtflächen – wären wir z.B. in der Lage, unsere bisherige Eigenanbauquote auf ca. 80 % anzuheben und kommen unserem Ziel, eine unabhängige Versorgungsstruktur aufzubauen, ein großes Stück näher.
 
Es ist und bleibt spannend. Wir werden an dieser Stelle über die kontinuierlichen Fortschritte berichten.

Durchsicht und Wabenhygiene

Am 2.7. hat Robert von der AG Imkerei eine Durchsicht bei unseren drei Völkern durchgeführt. Das Wetter war traumhaft und es hat sich ein harter Kern von fünf GenossInnen zum Mitgärtnern versammelt.

Robert bei der Durchsicht

Wir haben lange überlegt, welche Maßnahme zum Aufpäppeln unseres Sorgenkinds wohl die Beste  ist, habe ich einem bekannten demeter Imker die Situation geschildert. Die Ausgangssituation im Brutraum war besser als beim letzten mal: das Volk ist mittlerweile stark genug um der neuen Königin etwas Platz zum stiften frei zu machen. Der Honigraum war wegen des miserablen Wetters diesen Frühsommer und der geringen Anzahl Bienen nach wie vor fast leer. Macht aber nichts! Hauptsachen sie werden noch stark genug um heil durch den Winter zu kommen.
Kurze Rückblende: Am 18.6. hatten wir versucht die Damen dazu zu bringen den Brutraum freizuräumen. Diesen hatten sie in der Zeit ohne Königin mit reichlich Honig vollgestopft. Die neue Königin braucht hier aber Platz zum stiften (so nennt man das Eier legen).

Wir haben einen Honigraum aufgesetzt, damit die Stockbienen den Honig nach oben bringen können um im Brutraum Platz zu schaffen.

Wir hatten erst Sorge, dass dafür schon zu wenige Arbeiterinnen im Volk sind, sie haben sich aber doch schon ganz gut erholt gehabt.

Also haben wir die Gelegenheit für ein bisschen Wabenhygiene genutzt und zwei richtig alte Schinken rausgeworfen. Bei jeder neuen Biene, die in einer Wabenzelle entsteht, bleibt nach dem Verpuppungsprozess ein feines Häutchen zurück und lagert sich an die Wand der Zelle. Das führt dazu, dass sie immer dunkler werden, bis sie ganz schwarz sind und von den Bienen teilweise wieder abgetragen werden. In dem Wachs hat sich dann alles mögliche an Umweltgiften gesammelt, die die Bienen nicht selbstständig entsorgen könne. Deswegen ist es wichtig, dass wir als Imker ihnen da ein bisschen unter die Arme greifen. Natürlich haben solche Wabenzellen einen immer kleineren Durchmesser, aus denen dann tatsächlich auch kleinere Bienen schlüpfen. Den dunklen Teil haben wir einfach abgeschnitten und zermatscht, um den Bienen den eingelagerten Honig zurück zu geben. In der Futterzarge serviert, ziehen sie sich den Honig aus dem Brei und lassen das verschmutze Wachs zurück. Vielleicht können wir sie so überreden noch mal ein bisschen neu zu bauen. Das wäre gerade zu dieser Jahreszeit sehr günstig, da sie jetzt fast keine Drohnenzellen mehr anlegen. Drohnen werden nur im Frühjahr zur Vermehrungszeit gebraucht.

links oben die etwas größeren Drohnenzellen; rechts unter den Bienen sieht man verdeckelte Arbeiterinnenbrut und wenn man genau hinschaut links daneben in den Waben Babybienen im Rundmadenstadium. Umso öfter die Zellen bebrütet wurden, desto dunkler werden sie

Im Hause Fleißbienchen und Neulinge ist übrigens alles in bester Ordnung. Es wird fleißig gesammelt und am 16.7. wird unser erster eigener Honig geerntet 🙂

Lindenstraße

Seit ein paar Tagen ist für den gemeinen Imker eine neue Saison angebrochen: die Lindenblüte!

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Sie blühen!

Wer sich mal in München genauer umgeschaut hat dürfte festgestellt haben, dass gefühlt jeder zweite Baum eine Linde ist. (Laut unserem Baumexperten der AG Imkerei sind Linden übrigens nicht sonderlich robust und somit als Bepflanzung für Grünstreifen ungeeignet 😀 Ein Glück für unsere Mädels, dass man vor ein paar Jahrzehnten noch nicht so sehr darauf geachtet hat.)
Die Linden hatten ihre Blüten schon vor mehreren Wochen gebildet, sie wollten und wollten aber nicht aufgehen.

Die Linde am Brotzeitplatz

Die Linde am Brotzeitplatz

Jetzt ist es so weit, fast alle sind aufgeblüht. Und wenn man mal ein paar Minuten vor so einem Baum verbringt kann man hunderte Arbeiterinnen bei der Arbeit beobachten.

Eine schöne große Linde habe ich in unserer Gärtnerei Schönbrunn direkt hinter unserem Brotzeitplatz entdeckt und mich gleich gefreut, dass die Trachtlücke jetzt endlich vorbei ist.

 

Kurzer Arbeitsweg

Kurzer Arbeitsweg

Beim Bienenstand ist mir dann aufgefallen, dass unsere Flugbienen, kaum aus dem Flugloch raus, sofort nach oben ziehen und eine 180° Wendung hinlegen. Jetzt weiß ich auch wieso: Der riesige Baum, den ihr rechts oben im Hintergrund seht, ist ebenfalls eine gigantische Linde in voller Blüte. Da können sich unsere Mädels ordentlich den Bauch vollschlagen 😉

Vorsichtshalber habe ich also gestern die Deckel unserer Beuten ein paar Zentimeter zur Seite geschoben um die Honigräume aufzufüllen und dabei prompt den sechsten Stich des Jahres kassiert. Verdient, muss man sagen.

Im Reich der drei Königinnen

Wie ihr vielleicht wisst, haben wir in Schönbrunn zur Vervollständigung unseres Ökosystems auch unsere eigenen Kartoffelkombinats-Bienen. Bienen sind unersetzliche Bestäuber für viele heimische Pflanzen. Keine Bienen – keine Äpfel. Dank des massiven Eingriffs durch den Menschen in die Umwelt sind sie allerdings stark gefährdet. Völkerverluste von 30-50% sind keine Seltenheit mehr, auch bei Berufsimkern. Klimawandel, Monokulturen und Pestizide machen unseren fleißigen Mädels das Leben schwer. Mit dem Einschleppen der sogenannten Varroamilbe haben wir ihnen dann den Rest gegeben.

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Frauenpower bei der Arbeit

Ein Ansatz zum Schutz der Bienen ist die wesensgerechte Imkerei, die besonders die natürlichen Bedürfnisse und Triebe des Wesens Bien respektiert. (Ja, das heißt wirklich Bien. So nennt der Imker ein Bienenvolk, wenn man es als Gesamtorganismus betrachtet und nicht als einzelne Tiere)

Seit Anfang diesen Jahres hab ich die Pflege unserer Völker übernommen und langsam formiert sich eine neue AG Imkerei.

Aber zuerst stelle ich euch mal unsere drei Völker vor:

So siehts aktuell aus am Kartoffelkombinats Bienenstand.

Ganz rechts seht ihr „die Neulinge“, in der Mitte „das Sorgenkind“ und ganz links unser starkes Wirtschaftsvolk „die Fleißbienchen“. (Die zwei Völker im Hintergrund gehören unserer Gärtnerin Veronika)

Das Sorgenkind und die Fleißbienchen habe ich im März aus einem viel zu warmen Winter übernommen, die Neulinge sind erst seit 12.5. in der Kartoffelkombinatsfamilie. Ich habe sie von einem befreundeten Imker als riesigen 2,5kg Schwarm (oh ja, 2,5kg nackte Bienen in einer Kiste!) bekommen und erfolgreich einlogiert.

Das bin ich mit 25000 BIENEN

Das Sorgenkind wollte sich dieses Jahr nicht vom Schwärmen abhalten lassen und ist seitdem sehr geschwächt. Wir versuchen sie wieder so weit aufzupäppeln, dass wir sie durch den Winter bringen.

Die Fleißbienchen haben das Thema Schwärmen dieses Jahr einfach übergangen und tragen seit Mai in voller Stärke Honig ein.
Am 18.6. hat die AG Imkerei zuletzt eine große Durchsicht vorgenommen. Bilder und Bericht in Kürze 😉

Werde Stammzellen-SpenderIn und rette Leben!

Das Thema ist nicht neu und eigentlich weiß man auch, worum es geht – wie in so vielen Bereichen. Aber wenn plötzlich aus einer abstrakten, weit entfernten Sache etwas wird, wovon man selbst, die Familie oder Bekannte getroffen sind, dann bekommt Leukämie plötzlich einen ganz anderen Stellenwert. Uns erreichte am Freitag folgende Nachricht eines Mitgliedshaushaltes:

Unser Sohn ist seit März an einer akuten Leukämieart T-ALL erkrankt und braucht eine Stammzellenspende. Bis jetzt ist noch kein passender Spender gefunden worden und wir Eltern und seine Schwester kommen leider nicht in Betracht.

leonardoLeonardo braucht jetzt(!) eine Stammzellenspende, aber die individuelle Typisierung als SpenderIn dauert administrativ leider eine gewisse Zeit. Deshalb und auch, weil ein Treffer in unserer 900 Haushalte umfassende Genossenschaft die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen wäre, werden wir ihm wahrscheinlich nicht konkret helfen können.

Aber bitte nehmt diese Situation als Impuls, um individuell über eine Typisierung nachzudenken und damit anderen Kindern zu helfen!*
Freunde der Familie haben für Leonardo und andere Betroffene eine Typisierungsaktion (am 25.06. in Allach) in Kooperation mit der AKB ins Leben gerufen. Den Flyer zu dieser Aktion gibt es hier als PDF..

Mehr Infos auch noch hier:
https://leonardowirdgesund.wordpress.com
https://www.facebook.com/leonardowirdgesund

*) Wer schon in einer Spenderdatenbank ist (z.B. über die DKMS), muss sich nicht erneut typisieren lassen. Die ärztliche Koordinationsstelle fragt die Parameter aller entsprechender Datenbanken ab.

Alles Gute zum 4. Geburtstag

Am vergangenen Wochenende ist die Kartoffelkombinat-Genossenschaft vier Jahre alt geworden. Wir gratulieren uns herzlich! 🙂

Auf der einen Seite ist die Zeit wirklich schnell vergangen, andererseits waren die Wochen und Monate so vollgepackt mit tollen, traurigen, freudigen, frustrierenden oder inspirierenden Momenten, dass es auch schon für acht Jahre reichen würde. Anlässlich unseres Gründungsjahrestages am 30.04. gab es gestern eine 3in1-Veranstaltung:

1.) die AG Integration des Kartoffelkombinat e.V. führte einen Siebdruck-Workshop durch
2.) es gab ein standesgemäßes Geburtstagskuchenkaffeekränzchen
3.) und erneut ein Info-Präsentation der Vorstände zu den spannenden Entwicklungen im Kartoffelkombinat

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Vielen Dank an alle, die mit dabei waren, an die Stadt München für eine passende Location „Kösk“ im Westen und an Benjamin Gerull für die Fotos.

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Der regulatorische Abstand

In der letzten Kartoffelakademie sprach Karl Bär vom Umweltinstitut München über den Regulatorischen Abstand. Was im ersten Moment verdächtig nach „eine Armlänge“ klingt, ist jedoch ein wirklich interessanter Umstand, der eines der Hauptprobleme von TTIP darstellt.

In den Medien wird im Zusammenhang mit dem Freihandelsabkommen gerne exemplarisch das Chlorhühnchen durchs Dorf getrieben. Doch als Bio-KäuferInnen und ggf. Nicht-Huhn-EsserInnen ist man gerne verleitet, sich von derlei chemisch keimfrei gewaschenen Fleischstücken nicht den Appetit verderben zu lassen. Hat ja nichts mit einem selbst zu tun und von tierethischen Aspekten abgesehen, ist es letztlich das Problem von Billigfleischkäufern, oder? Nein, ist es nicht.

Schauen wir uns hierzu das System der Lebensmittelerzeugung an (ist aber in anderen Branchen analog): Die unterste Qualitätsgrenze stellen die rechtlichen Mindestanforderungen dar, welche konkret definiert sind. Dann folgt ein weites Feld, in dem sich die zahlreichen konventionellen Marken tummeln und in dem jeder Hersteller eigene Qualitätskriterien für sich formulieren kann. Zusätzlich gibt es EG-Bio, mit ebenfalls klar festgelegten Kriterien und darüber kommen die Anbauverbände wie Naturland, Bioland oder demeter. Darüber hinaus können noch regionale und/oder saisonale Aspekte eine Rolle spielen. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass eine bessere Qualität das Ergebnis von höherem Aufwand in der Erzeugung ist. D.h. je weiter man auf der Qualitätsskala nach oben kommt, desto teurer werden die Produkte.

regulatorischer Abstand

Regulierte Erzeugung – hinzu kommen z.B. noch Regionalität und/oder Saisonalität

Die rechtlichen Definitionen, die wie gesagt zum einen die Mindestkriterien und zum anderen die Bio-Level regulieren, sind aber nicht in Stein gemeißelt. Derjenige konventionelle Hersteller, der sich unten gerade noch am legalen Limit bewegt, kann am billigsten produzieren und hat ein großes Interesse an einer Deregulierung dieser rechtlichen Bedingungen, um noch billiger zu erzeugen. So weit, so klar – zurück zum Chlorhuhn: Wenn ich am Ende mein Fleisch keimfrei im Desinfektionsbad waschen darf, kann ich in den vorgelagerten Prozessen weniger Wert auf Hygiene und Sorgfalt legen. Ergo wird die Produktion billiger. Der Abstand vom untersten Limit zu den nächsten Levels wird dadurch größer. Je weiter nun die Preise für konventionelle Produkte von deren Bio-Varianten entfernt sind, desto geringer wird im Gegenzug die Bereitschaft „des Konsumenten“ den hohen Mehrpreis für Biolebensmittel zu bezahlen.

Diesen regulatorischen Abstand möchte die Industrie, die EU und die USA so groß wie möglich haben bzw. die rechtliche Grenze nach unten verschieben – da ist man sich einig. Und schon ist das Chlorhuhn auch ein Problem für alle, die sowas zwar nicht essen, sich aber generell den Ausbau von Ökolandbau, faire Arbeitsbedingungen verantwortungsbewusste Unternehmen wünschen. Insoweit hat die IHK Bayern (Zitat: „Die Verhandlungen dürfen nicht zu früh von wirtschaftsfremden Themen, wie z.B. vom Verbraucherschutz, überlagert werden.“) schon Recht – es geht um viel mehr als nur um Chlorhühner.

Wir sind endlich Gemeinwohlökonomie zertifiziert!

Gemeinwohlökonomie-Bilanzkonferenz

Es ist vollbracht: Am 03.02.2016 bekamen wir unser offizielles Testat. Bis dahin war es ein langer Weg. Mit der Verabschiedung unseres Leitbildes hatten wir ja festgelegt, dass wir mit dem Kartoffelkombinat auch politische Ziele verfolgen und dabei explizit genannt:

  • Zukunftsfähiges, an langfristigen Zielen orientiertes Wirtschaften
  • Nachhaltigkeit
  • Generationengerechtigkeit
  • Faire Entlohnung

Natürlich muss ein Unternehmen vor allem seine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Blick und im Griff haben. Gerade eine Genossenschaft, die mit dem Ersparten ihrer Mitglieder operiert, muss das. Schließlich wollen wir ja keine Verluste einfahren. Eine Genossenschaft ist dabei per definitionem nicht gewinnorientiert, sondern sie orientiert sich am Wohle ihrer Mitglieder. Und das Wohl der Mitglieder steht auch beim Kartoffelkombinat an erster Stelle. Aber gemäß unserem politischen Anspruch ist das zwar „notwendig aber nicht hinreichend“. Wir wollen auch einen gesellschaftspolitischen Beitrag leisten.

Und wenn man so etwas sagt, muss man sich ja auch daran messen lassen. Kann man denn so etwas messen? Ja, man kann! Die von Christian Felber gegründete Bewegung der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) hat eine Methode entwickelt, wonach Unternehmen – neben den Finanzkennzahlen, die man selbstverständlich nachwievor braucht – auch daran gemessen werden, welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl leisten. Auf volkswirtschaftlicher Ebene hat sich die GWÖ u.a. als Vision zum Ziel gesetzt, steuerliche und finanzielle Anreize für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften zu bieten (z.B. günstigere Zinsen und geringere Steuern). Jetzt wird sicher so mancher sagen: Ist das nicht naiv, dass ein Unternehmen einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten soll? Nun, wer so denkt, sollte mal einen Blick in unsere Verfassung werfen. In der Verfassung des Freistaates Bayern heißt es im Artikel 151 (1): „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl…“. Und die GWÖ sagt: „Dann lasst uns das doch mal ernst nehmen.“

Dabei verfolgt die GWÖ folgende Ziele:

Eckpunkte der GWÖ (Auswahl)

  1. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle.
  2. Sie setzt die Menschenwürde, die Menschenrechte und die ökologische Verantwortung als Gemeinwohlwerte auch in der Wirtschaft um.
  3. Wie diese Werte im unternehmerischen Alltag gelebt werden können, zeigt die Gemeinwohl-Matrix. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden.
  4. Anhand der Matrix erstellen die Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz. Im Gemeinwohl-Bericht erklären sie die Umsetzung der Gemeinwohlwerte sowie ihr Entwicklungspotential und nehmen eine Bewertung vor. Bericht und Bilanz werden extern überprüft und veröffentlicht. Damit werden die Leistungen für das Gemeinwohl bekannt gemacht.

In München haben sich im Herbst 2014 vier Unternehmen (Impact Hub Munich GmbH, Talents4Good GmbH, Polarstern GmbH und das Kartoffelkombinat eG) auf den Weg gemacht, einen Gemeinwohl-Bericht zu erstellen. Da das gemeinsam besser geht als alleine, haben sie sich zu einer sogenannten Peer Group zusammen getan. In der Peer Group beurteilen und bewerten die Mitglieder ihre Kapitel der GWÖ-Bilanz gegenseitig. Begleitet wird der Prozess durch einen externen GWÖ-Berater (unser Berater war Nikolaus Teixeira).

Der Prozess und das Gesamtergebnis werden dann noch durch eine Auditorin der GWÖ-Bewegung evaluiert. Für das Kartoffelkombinat hat eine kleine Arbeitsgruppe bestehend aus dem Mitglied Jürgen Müller und dem Aufsichtsrat Dr. Horst Bokelmann den Gemeinwohl-Bericht erarbeitet. Die einzelnen Kapitel des Berichtes folgen dabei der sogenannten Gemeinwohlmatrix. Zum besseren Verständnis dieses Artikels, des Gemeinwohl-Berichts und der GWÖ allgemein ist es sinnvoll, sich diese Matrix einmal anzuschauen.

Über die gesamte Wertschöpfungskette (in GWÖ-Sprech: Berührungsgruppen) erfolgt eine Bewertung über die Zusammenarbeit mit den Lieferanten, Geldgebern, Mitarbeitern inklusive Eigentümern und den Kunden sowie über die Ausstrahlung in das gesellschaftliche Umfeld.

Die Beurteilung erfolgt anhand der Werte der GWÖ:

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Um es an einem Beispiel klar zu machen: In der Berührungsgruppe „Mitarbeiter“ wird der Wert „Solidarität“ gemessen am Indikator „Gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit“ mit den Unterpunkten „Abbau von Überstunden“ … „Beitrag zur Reduktion der Arbeitslosigkeit“. Die Erarbeitung des Berichts und die Diskussion in der Gruppe waren schon ein wenig aufwändig (ca. 300 Stunden). Aber es hat sich auch gelohnt und es hat auch Spaß gemacht. Uns hat es noch einmal vor Augen geführt, was wir in 3,5 Jahren Kartoffelkombinat schon alles erreicht haben. Manchmal geht das in der operativen Alltagshektik ein wenig verloren.

Beispielweise ist ein Indikator der GWÖ-Bilanz der Umgang mit Lieferanten. Wer in der Januar-Ausgabe der Kartoffelakademie dabei war, konnte live erleben, wie unser Kartoffelbauer Knoll über die Zusammenarbeit mit dem Kartoffelkombinat berichtet hat. Aus dem in der normalen Wirtschaft üblichen Kunden-Lieferanten-Verhältnis ist in unserer Zusammenarbeit eine freundschaftliche Partnerschaft geworden, in der man sich gegenseitig hilft, wenn es mal klemmt. Andererseits verlangt die GWÖ, dass man sich auch mit den internen Prozessen des Partners auseinandersetzt. Orientiert er sich neben der ökologischen Nachhaltigkeit auch an den Werten „Soziale Gerechtigkeit“ und „Mitbestimmung & Transparenz“? Konkret: Hält er alle arbeitsrechtlichen Bestimmungen ein? Zahlt er faire Löhne? Zahlt er die rechtlichen Abgaben korrekt? usw.

Das hat uns vor Augen geführt, dass wir in der Zusammenarbeit mit einer „normalen Gärtnerei“ durchaus auf Probleme stoßen. In unserem GWÖ-Bericht heißt es dazu:

Ein weiteres Defizit der gewinnorientierten Gärtnereien ist die für uns nicht ausreichende Transparenz, durch die sich das Geschäftsgebaren dieser Betriebe auszeichnet.

Diese Defizite der landwirtschaftlichen Betriebe sind überwiegend mit deren Struktur als eigentümergeführte Einzelunternehmen begründbar.

Unsere konsequent ökologische, regionale und saisonale Ausrichtung ist dagegen auch nach GWÖ-Kriterien vorbildlich: 

Alle Gemüselieferanten sind Naturland- oder Demeterzertifiziert, beliefern uns ausschließlich mit saisonalen Produkten aus eigenem Anbau und sind im Umkreis von maximal 100 km um München angesiedelt.

Bei dem Indikator „Ethisches Finanzmanagement“ konnten wir natürlich mit unserem Partner der GLS-Bank gut „punkten“:

Die Gründer des Kartoffelkombinats haben sich bei der Gründung entschieden, für alle Finanzdienstleistungen ausschließlich einen ethisch-nachhaltigen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Dieser Anspruch wurde vollständig umgesetzt. Mit der GLS Bank verbindet uns eine enge partnerschaftliche Beziehung. So wurde das Kartoffelkombinat bereits mehrfach auf den Veranstaltungen der GLS Bank als „Musterprojekt“ vorgestellt. Unsere Geschäftsguthaben und auch die Genossenschaftseinlagen unserer Mitglieder sind auf normalen Geschäftskonten bei der GLS Bank angelegt. Wir betreiben kein gewinnorientiertes Finanzmanagement.

Das Kartoffelkombinat wird „behutsam“ und nachhaltig finanziert aufgebaut. Derzeit haben wir kein Fremdkapital aufgenommen.

Bei etlichen Indikatoren war es für uns sehr hilfreich, dass wir ein Leitbild erarbeitet, verabschiedet und bereits weitgehend umgesetzt haben, aus dem wir häufig zitieren konnten. So konnten wir zum Indikator „Entgeltpolitik“ aus dem Leitbild übernehmen:

„Die Mitarbeiter sollen für ihre Arbeit nach unseren solidarischen Ansprüchen fair entlohnt werden (d.h. deutlich über den diskutierten gesetzlichen Mindestlöhnen). Hauptberufliche Kräfte sollen von ihrem Arbeitsentgelt leben können und Beschäftigungsverhältnisse mit persönlicher Planungssicherheit haben. Für die Umsetzung des Modells brauchen wir gute und hochmotivierte Mitarbeiter. Dafür wollen wir die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.“

Aber es zeigt sich dabei auch, dass wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen:

Die Aufbauphase unseres Unternehmens, in der wir uns immer noch befinden, wäre ohne das Engagement ehrenamtlicher und ohne die z.T. unentgeltliche Mehrarbeit der ersten Beschäftigten nicht möglich. Auf die ehrenamtlichen Beiträge können und wollen wir nicht verzichten, da dadurch die Gemeinschaft und der Bezug zur Gärtnerei gefördert wird.

Es ist jedoch erklärtes und durch den Aufsichtsrat vorgegebenes Ziel, die unentgeltliche Mehrarbeit der Beschäftigten schnellstmöglich in einen „Normalzustand“ zu überführen. Dazu wurden – wie schon beschrieben – die Verträge der Minijobber nach Möglichkeit und Wunsch in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt und die Bezahlung der Vorstände schrittweise an das Zielniveau herangeführt.

Die derzeit noch zu hohe zeitliche Belastung der Vorstände muss ebenfalls deutlich reduziert werden.

Die von der GWÖ geforderte Transparenz haben wir hingegen in vielerlei Hinsicht umgesetzt:

Die gewählte Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft erfordert bereits ein hohes Maß an Transparenz. So wird z.B. der Jahresabschluss geprüft und veröffentlicht. Mitglieder und Mitarbeiter erhalten direkte Informationen über die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz sowie über die Finanzplanungen für die kommenden Jahre. Vor wichtigen Entscheidungen (z.B. Pachtvertrag) wird die zugrunde liegende Kalkulation mit den Mitarbeitern mit Einsicht in alle Daten (inklusive der internen Kostenrechnung) besprochen.

In unserem internen Forum haben Mitglieder und Mitarbeiter direkten Zugriff auf die wichtigsten Dokumente der Genossenschaft (Satzung, Leitbild, Geschäftsordnung von Vorstand und Aufsichtsrat, Protokolle der Generalversammlung, Ergebnisse der Mitgliederzufriedenheitsanalysen). Zu wichtigen Themen finden hier auch Umfragen (z.B.: Annahme einer Spende eines Unternehmens) und Diskussionen (z.B.: “Wie politisch soll das Kartoffelkombinat sein?”) statt.

Zum Indikator „Ökologische Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen“ konnten wir beispielsweise den Stand unserer Bemühungen, den Plastikaufwand zu reduzieren, darstellen:

Verringerung des Verpackungsaufwandes – die Auslieferung erfolgt in Kunststoffmehrwegkisten. Durch einige Projekte konnten wir den Einsatz zusätzlicher Verpackungen immer weiter reduzieren. Z.B.: 

  • Verzicht auf die branchenüblichen Plastikfolien zur Kistenabdeckung (30.000 Folien/a Einsparung)
  • Reduzierung der zusätzlichen Verpackung von empfindlichem  Gemüse in Plastiktüten um ca. 50% (Einsparung von 30.000 Tüten/a)

Derzeit verwenden wir noch 30.000 Tüten für besonders empfindliches Gemüse und für Gemüse mit losen Blättern (Rucola, Feldsalat, Postelein). Wir untersuchen derzeit mehrere Alternativen, von denen etliche wegen der Hygienevorschriften oder wegen einer insgesamt gesehen schlechteren Ökobilanz ausscheiden. Im Test sind gerade wiederverwertbare Baumwolltücher.

Und unter Berührungsgruppe „Gesellschaftliches Umfeld“ haben wir zum Thema „Transparenz und Mitbestimmung“ das Miteinander in der Genossenschaft beschrieben:

Wir streben an, dass alle unsere „Stakeholder“ (Mitarbeiter, Lieferanten, Interessenten) Mitglieder unserer Genossenschaft werden. Wir haben dafür eine Fördermitgliedschaft geschaffen. Der Förderbeitrag wurde dabei bewusst niedrig gehalten (derzeit 30 € /a), damit der Beitrag kein Beitrittshemmnis darstellt. Dabei üben wir jedoch keinerlei Zwang auf z.B. unsere Mitarbeiter aus, die Mitgliedschaft ist freiwillig. Für die Bezieher unserer Gemüsekiste ist der Beitritt zur Genossenschaft, nach einer festgelegten Testphase, jedoch zwingend. Alle Mitglieder haben dabei grundsätzlich – im Rahmen gewisser satzungsgemäßer Verhältniseinschränkungen – die gleichen Rechte und Pflichten. Damit ist gewährleistet, dass alle Berührungsgruppen in die Entscheidungen des Unternehmens eingebunden sind (z.B. durch Teilnahme an den Generalversammlungen). 

Alle Mitglieder haben auch Zugriff auf unser internes Forum und können sich somit vollumfänglich über unser Unternehmen informieren und sich an Diskussionen beteiligen. Zu den wichtigsten Unternehmensentscheidungen (Leitbild, Struktur- und Organisation, Anbauplanung) sind Arbeitsgruppen eingerichtet, an denen sich alle Mitglieder beteiligen können.

Mit dem Testat ist natürlich auch eine Bewertung verbunden. Dabei werden die einzelnen Indikatoren nach ihrer Bedeutung gewichtet und der Zielerreichungsgrad bewertet.

Ein „ideales Unternehmen“, das es natürlich nicht gibt, käme dabei auf die maximal mögliche Bewertung mit 1000 Punkten. Ein Unternehmen, das gerade die gesetzlichen Bestimmungen einhält und ansonsten keinerlei Ambitionen zeigt, käme auf 0 Punkte.

Bisher als gut bewertete Unternehmen haben z.B. folgende Werte erreicht: die Sparda-Bank 559 Punkte, die TAZ 395 Punkte und VAUDE SPORT 502 Punkte. Das Kartoffelkombinat hat 712 Punkte geschafft! Das gesamte Testat könnt Ihr Euch per Klick auf die Grafik ansehen:

2015_Peertestat_Kartoffelkombinat

Wir wollen die Punktezählerei nicht zu ernst nehmen, denn der Prozess der Durchleuchtung des Unternehmens und die stetige Verbesserung sind wichtiger als die konkrete Punktzahl. Gleichwohl sind wir schon ein wenig stolz auf das, was wir erreicht haben. Und dazu haben wir alle einen Beitrag geleistet: Die Mitglieder und Mitarbeiter der Genossenschaft, die vielen ehrenamtlichen Helfer und unsere landwirtschaftlichen Partner sowie die vielen Freunde unserer Genossenschaft, die uns in vielerlei Hinsicht unterstützt haben. Vielen Dank an Euch alle!

> Den gesamten Bericht könnt Ihr Euch hier ansehen und herunter laden.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir wollen dazu beitragen, den GWÖ-Gedanken weiter zu verbreiten und mit unserer positiven Erfahrung andere Unternehmen dazu bewegen, diesen Schritt ebenfalls zu wagen. Dazu sind wir als Kartoffelkombinat und das Bearbeitungsteam Jürgen Müller und Horst Bokelmann als Privatpersonen dem neugegründeten Verein Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. beigetreten. Über die Aktivitäten des Vereins werden wir Euch auf dem Laufenden halten.

Und nach zwei Jahren müssen und wollen wir das Audit wiederholen. Nach den Regularien wird das dann ein Einzelaudit mit einem externen Auditor sein.