Kinostart 11.10.: „UNSER SAATGUT – Wir ernten, was wir säen“

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Große Biotech-Konzerne kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. U.a. kommen im Film die weltweit bekannten Umweltaktivistinnen Vandana Shiva und Jane Goodall zu Wort.

Kinostart: 11.10.2018. Hier gehts zu den Kinoterminen.

Alle lieben Sugo!

Den Sommer konservieren? Aber sowas von! Wie jedes Jahr nutzen wir die Tomatenschwemme im August für unsere Gemeinschaftseinkochaktionen und machen hauseigenen Sugo in den Geschmacksrichtungen Basis, Aubergine-Zucchini und Wurzelgemüse.

An drei Wochenenden im August haben sich viele Freiwillige gefunden, die gemeinsam schnibbeln, kochen und abfüllen. Conny und Felix ziehen Resümee: Aus 3.800 kg Gemüse haben wir an den drei Wochenenden rund 7.600 Gläser Tomatensugo hergestellt. Wir hatten genug HelferInnen, so dass wir gut im Zeitplan lagen und konnten immer spätestens um 22 Uhr Feierabend machen, manchmal sogar früher.

Vielen Dank an alle HelferInnen! Was uns sehr gefreut hat: Einige Leute sind mehrmals gekommen, also jedes Wochenende wieder, obwohl sie sich ursprünglich nur für eine Schicht eingetragen hatten – toll!

 

 

Volksbegehren: Stoppt das Artensterben!

 

Wir haben alle die dramatischen Meldungen zum massiven Artensterben gehört. Wir empfinden ganz stark: Wir müssen etwas verändern!

Wenn wir rufen: „Rettet die Bienen!“, dann steht unser Ruf stellvertretend für das zusammenbrechende ökologische Gleichgewicht in unserer Heimat.

Wenn wir rufen „Stoppt das Artensterben!“, dann zeigen wir, dass wir den Schutz der Artenvielfalt in Bayern jetzt selbst in die Hand nehmen müssen.

Wenn wir rufen „Letzte Chance Volksbegehren!“, dann wissen wir, „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!“.

Wenn wir rufen „Jetzt unterzeichnen!“, dann bitten wir dich, „Mach mit! Bevor es zu spät ist.“

 

So lautet der Aufruf der (bayrischen) Initiative „Volksbegehren Artensterben“, die bis Anfang September 25.000 Unterschriften sammeln möchte, um ein gleichnamiges Volksbegehren in die Wege zu leiten. Wir vom Kartoffelkombinat sind mit von der Partie und freuen uns wenn wir noch mehr Menschen zum Unterschriftensammeln, Spenden und Weitererzählen anstiften können!!!

 

Weitere Infos zum Thema und wie Ihr mitmachen könnt unter:

www.volksbegehren-artenvielfalt.de

Tierpark Hellabrunn: Mehr Bauerngärten braucht das Land!

Wie kombinatsintern bekannt, bekam der Münchner Tierpark letzte Woche einen Bauerngarten! Denn neben Giraffen und Zebras gibt es neuerdings im Tierpark Hellabrunn auch Karotten, Sellerie und Zucchini. Dass das überhaupt soweit gekommen ist, war gar nicht so selbstverständlich und wurde im Team und in der Genossenschaft kontrovers diskutiert.

Bereits 2016 kam der Münchner Tierpark Hellabrunn auf uns und den Kartoffelkombinat e.V. (die weiteren Berichte zum Bauerngarten wird es dann zukünftig drüben auf der Vereinsseite geben) zu, mit der Bitte um Mitgestaltung eines „Nutzpflanzen-Schaugartens“. Hintergrund: Hellabrunn wird im Rahmen eines Masterplans in den nächsten 20 Jahren komplett zu einem „Geozoo der Biodiversität“ umgebaut. Neben der konsequenten Ausrichtung auf artgerechte Tierhaltung (z.B. das neueröffnete Elefantenhaus mit Außenanlage), geht es insbesondere darum, dem Bildungsauftrag des Tierparks gerecht zu werden. Und hierbei steht „Biodiversität – die Vielfalt des Lebens“ im Mittelpunkt.

Im Zuge dessen wird es im neuen Europateil, dem sogenannten Mühlendorf, einen Bauerngarten geben, der u.a. erklären soll: „Was hat die Ernährung in München mit dem Erhalt der Biodiversität in aller Welt zu tun?“. Beispiele hierfür sind Regionalität vs. Landgrabbing, Palmöl vs. Lebensräume von Primaten, etc.

 

Doch wie passen die Ziele das Zoos mit dem des Kartoffelkombinats überein?

Die Frage danach ob ein Tierpark ein geeigneter Partner für uns als Kartoffelkombinat ist, beschäftigte uns intern heftig und hat auch in der Genossenschaft für hitzige Diskussionen gesorgt. Am Ende des Tages sind wir nun froh, dass wir uns die Entscheidungsfindung nicht leicht gemacht haben und zum offenen Dialog mit dem Zoo und den Genossenschaftsmitgliedern eingeladen haben, sodass wir nun zu 100% hinter dieser Entscheidung stehen können. Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Beweggründe:

  • Bereits in den ersten Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig die Umsetzung des Themas Biodiversität für Hellabrunn ist und wie sehr der Tierparkdirektor Rasem Baban persönlich dahinter steht. Wir haben eine hohe Übereinstimmung zwischen dem Bildungs- und Naturschutzansatz des Tierparks und dem Bildungsanspruch des Kartoffelkombinats feststellen können.
  • Die Tierpark Hellabrunn AG ist kein kommerzielles Unternehmen, sondern ein gemeinnütziges Unternehmen, das mehrheitlich im Besitz der Stadt München ist. Hellabrunn ist mit jährlich ca. zwei Millionen Besuchern die beliebteste Freizeiteinrichtung Bayerns. Wir können in diesem Umfeld – anders als bei themenbezogenen Veranstaltungen – einen Querschnitt der Bevölkerung erreichen, für unsere Ziele werben und über das Kartoffelkombinat informieren. Wir schaffen es damit unserem Ziel näher zu kommen, „offen für alle Teile der Bevölkerung“ zu sein (Leitbild).
  • Der neue Masterplan: Zum Großteil ging es bei den eingebrachten Vorbehalten vielfach um eine allgemeine Abneigung gegen Zoos und Tierhaltung. Zum Teil stammen diese Vorbehalte noch aus einer Zeit, als in Zoos Tiere auf engem Raum und ohne Rückzugsmöglichkeiten gezeigt wurden. Die neuerrichteten und neugeplanten Gehege gehen hierbei deutlich in eine andere Richtung, aber es gibt auch in Hellabrunn noch Relikte aus diesen Zeiten, die aber im Zuge der Umsetzung des Masterplans beseitigt werden.
  • Neben der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit hat auch die Unterstützung von Schutzprojekten im natürlichen Lebensraum bedrohter Arten einen hohen Stellenwert in Hellabrunn.
  • Das Mühlendorf ist ein Leuchtturmprojekt innerhalb des Hellabrunner Masterplans. Im Mühlendorf wird es viele edukative Stationen zum Thema „Biodiversität“ geben, und es wird über viele Fragen unserer Zeit aufgeklärt: Was heißt eigentlich Biodiversität? Wie wurden aus Wildtieren Haus- und Nutztiere? Weshalb sind viele Haustierrassen inzwischen vom Aussterben bedroht? Gibt es einen Biodiversitäts-Hotspot vor unserer Haustür? Warum ist es so wichtig, diesen zu erhalten? Und was hat unser Nahrungsverhalten mit dem Erhalt der Biodiversität zu tun?

Der Startschuss ist gefallen!

Mitte Juni fiel dann der Startschuss für das gemeinsame Projekt und die ersten Pflanzen wurden gepflanzt. Den Plan für den xx-qm Garten hat Dominik Hölzl erstellt, seines Zeichens Genossenschaftsmitglied, Projektmanager und Permakultur-Praktiker. Angelegt wurden die Beete und der Garten vom Tierpark und so gibt es nun 10 Beete, 2 Hochbeete und ein Gewächshaus zu bewirtschaften und mit Leben zu füllen. Zahlreiche Kräuter (77 Sorten!) und Gemüse wie Salat, Rosenkohl, Sellerie, Kürbis und Zucchini wurden bereits gepflanzt. Außerdem einiges an Gründüngung. In Zukunft werden regelmäßig Führungen und Veranstaltungen stattfinden, zudem wird es einen Info-Stand geben, sodass sich die Tierparkbesucher über Themen wie Ernährung, ökologischer Anbau und natürlich über das Kartoffelkombinat informieren können. Inklusive naschen!

 

Umwelt/Nachhaltigkeit @DOK.fest München 2018 (inkl. Gewinnspiel)

Das DOK.fest München steht wieder vor der Tür. An elf Tagen wird vom 2. bis 13. Mai ein internationales Programm mit 154 Filmen aus 50 Ländern an 19 Kulturspielorten gezeigt. Auch zum Thema Umwelt/Nachhaltigkeit hat das Festival wieder einiges parat. Hier die Filmtipps.

 

DARK EDEN

von Jasmin Herold und Michael Beamish, DE, 2017, 90 Min

„Niemals hätte ich gedacht, dass auch ich mich für Fort McMurray entscheiden würde. Und dass erst das Feuer meine Zeit hier beendet.“ Die Regisseurin Jasmin Herold verliert ihr Herz an die FrackingGoldgräberstadt im hohen Norden Kanadas – so wie einst Olga und Markus aus Ostdeutschland. Sie lernt Robbie kennen, der mit Begeisterung die „I love Oilsands“-Campaign leitet und Ureinwohner, die nicht mehr jagen, weil alle Tiere an Krebs erkrankt sind. Die Abgründe hinter dem Ölsand-Eldorado werden immer sichtbarer und lassen erahnen, welche unermesslichen Schäden Menschen und Umwelt davontragen – bis das große Feuer kommt und alles Leben vertreibt. Eine spannende und bildgewaltige Filmerzählung. 

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/13455

 

BE‘ JAM BE – THE NEVER ENDING SONG

von Cyprien Ponson und Caroline Parietti, FR/CH, 2017, 85 Min

„Wie hätten wir uns vorstellen können, dass dieses Leben eines Tages zu Ende gehen würde?” – Tief im Dschungel Borneos leben die Penan, ein indigenes Volk von Nomaden. Ihre Mythologie und ihre Gesänge sind geprägt vom traditionellen Leben im und mit dem Regenwald. Doch die Moderne bedroht ihre Lebensweise. Der Regenwald wird gerodet, das Land soll wirtschaftlich urbar gemacht werden. Die Penan bereiten sich auf ihren wichtigsten Kampf vor: den Widerstand von mit Blasrohren bewaffneten Männern gegen riesige Bulldozer. BE’JAM BE – THE NEVER ENDING STORY führt tief hinein in den unberührte Schönheit des bedrohten Regenwaldes. In der Form eines poetischen Klagelieds wird der Kampf Davids gegen Goliath besungen.

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/12738

 

HUNGER GENUG IST NICHT GENUG

von Christian Neu, CH, 2011, 79 Min

Hunger ist eines der wichtigsten, komplexesten und drängensten Probleme unserer Zeit. Laut der FaO (Food and agriculture Organization) könnten gegenwärtig 12 Milliarden Menschen ernährt werden. Trotzdem leiden weltweit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Wie lässt sich diese Tatsache erklären? Welchen Einfluss haben Subventionen in den reichen Agrarstaaten? Welche Rolle spielen Spekulanten an der Börse? Wie weit reicht das politische Verantwortungsbewusstsein der internationalen Gemeinschaft, um den Hunger zu bekämpfen? Und welche Aufgabe kommt bei all dem den Bauern in den Entwicklungsländern zu? David Syz begibt sich in seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche und forscht nach Zusammenhängen und Lösungen. Letztere liegen gar nicht so weit entfernt.

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/14968

 

HOT GREASE

von Sam Wainwright Douglas und Paul Lovelace, US, 2017, 67 Min

Frittenfett im Tank? Was vor wenigen Jahren nach Zukunftsmusik klang, ist heute real. Denn die Treibstoffrevolution ist in vollem Gange! Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Ein scheinbar wertloses Rohmaterial, verbrauchtes Küchenfett, wird mit innovativen Technologien in eine erneuerbare Energiequelle verwandelt. Autos, Busse und LKW tanken recycelten Biodiesel. Dadurch wird der CO2-Ausstoß drastisch reduziert, was wiederum das Klima schont. Warum fahren wir also nicht längst alle mit Biosprit? Versucht die mächtige Erdölindustrie den Vormarsch alternativer Kraftstoffe zu verhindern? Diese Dokumentation zeigt, wie mitten im Ölstaat Texas ein brodelnder Kampf um den Treibstoffsektor tobt.

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/14956

 

FLOOD

von Ohad Milstein, IL, 2018, 60 Min

Löwen reißen in der Savanne einen Wasserbüffel: THE FLOOD beginnt mit großen Bildern vom Fressen und Gefressenwerden, vom Leben und Überleben. Die einsame Siedlerin in der Westbank erzählt, wie sie auch mal Steine auf die Palästinenser geworfen habe, die ihr Gebiet auf dem Weg zur Wasserstelle durchquert hatten. Diese hätten so „ihre Lektion gelernt“. Ein palästinensischer Bauer berichtet von seinem Land, das langsam vertrocknet. Zieht Israel hier etwa das Grundwasser ab? In einem Container, der sich bizarr in die Golan-Hö- hen einfügt, erforschen Wissenschaftler die Sonnenaktivität. Ein Geologe schließlich beobachtet das Tote Meer. Es verdunstet. Der Regisseur Ohad Milstein zeigt nicht mit dem Finger auf Missstände. Sein suggestiver Essay stellt die richtigen Fragen stellt, statt falsche Antworten zu geben.

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/14958

 

THE RIGHTS OF NATURE: A GLOBAL MOVEMENT

von Valeria Berros/ Hal Crimmel und Issac Goeckeritz, US, 2018, 52 Min

„Macht euch die Erde Untertan!” Dieser Imperativ ist tief in die Textur unserer westlich-globalisierten Welt eingeschrieben. Keine Umweltschutzbewegung hat es bis dato geschafft, das zu ändern. Noch immer ist die Natur im besten Fall eine zur Ausbeutung freigegebene Ressource, im schlimmsten Fall der wohlfeile Ort für eine Deponie. Auf seiner Reise um die Welt begegnet der Film Wissenschaftlern, Juristen und Aktivisten, die die Art, wie wir der Natur begegnen, radikal verändern wollen. Dazu gilt es zunächst, die Rechte der Natur als unveräußerliches und einklagbares Grundrecht weltweit in den Verfassungen zu verankern. RIGHTS OF NATURE ist nicht nur eine Tour d’Horizon, sondern auch die präzise Bestandsaufnahme einer hochspannenden Umwelt-Bewegung mit ihren Herausforderungen, Chancen und ersten Erfolgen. 

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/14966

 

SILAS

von Anjali Nayar und Hawa Essuman, CA/ZA/KE, 2017, 80 Min

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor dafür in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung Leuten zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App TIMBY kann jedermann Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher einen Kampf zwischen David und Goliath. 

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/12613

 

THE ANCIENT WOODS

von Mindaugas Survila, LT, 2017, 86 Min

Lichtpunkte flirren durch trübes Grün. Schnee schmilzt unter den Hufen eines Rehs, ein Insekt trocknet seine Beine in der Frühlingssonne. Kommentarlos wird es unserem Auge selbst überlassen, die Vorgänge in den Tiefen des Waldes zu interpretieren. Und nicht immer gelingt es sofort zu entschlüsseln, was geschieht. Die Geräusche des Waldes entführen uns in einen unbekannten Mikrokosmos, wir dringen vor in die kleinsten Lebenswelten unter den Wurzeln, in morastige, von winzigen Fischen bevölkerte Gewässer und folgen einem Adler, der über den uralten Baumwipfeln kreist. Langsam erschließt sich das große Ganze und die Poesie der Natur, in der sogar Menschen ihren Platz finden. Survila schafft einen geradezu spirituellen Film, der sein Publikum in einen meditativen Zustand versetzt.

 

Trailer & Zeiten: https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/14846

 

+++GEWINNSPIEL+++

Wir verlosen in Zusammenarbeit mit dem DOK.fest jeweils 2×2 Tickets für die Filme Dark Eden, Be! Jam Be und Hunger. Bitte hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar mit dem Filmtitel, für den Ihr gerne Karten hättet. Unter allen Kommentaren, die bis zum 2.5. um 22:55 Uhr geschrieben werden verlosen wir die Karten.

 

Copyright alle Bilder: DOK.fest München

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“

Friedrich Wilhelm Raiffeisen gilt als der Gründungsvater der Genossenschafts-Idee. 2018 wäre er 200 Jahre alt geworden. Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft

Die Idee der Genossenschaft geht auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück, der am 30. März 1818 geboren wurde. 200 Jahre später ist das Prinzip wieder in aller Munde: Heute sind in Deutschland über 20 Millionen Menschen Mitglied einer Genossenschaft, weltweit sind es sogar über eine Milliarde.

 

Ob als Mikrofinanzierung von Kleinbauern oder als Carsharing in Großstädten: Die Idee und Praxis der „Genossenschaft“ hat sich weltweit so stark verbreitet, dass sie von der UNESCO vor anderthalb Jahren in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.

 

Gemeinwohl statt Profitorientierung

„Die Genossenschaft ist da, um ihre Mitgliederbetriebe zu fördern und nicht um Profit zu maximieren, und das ist auch bis heute der große Unterschied, und das bleibt wohl auch noch der große Unterschied in der Zukunft, wenn wir uns angucken, wie wir uns auch in sehr modernen Genossenschaften heute bewegen, dann geht man doch von diesen Prinzipien nicht weg. Man kann in vieler Hinsicht professionalisiert haben, aber die Überlegungen, wie man eben die Gewinne verwendet und wie man die Mitglieder beteiligt, sind eigentlich immer die Gleichen“, erklärt Markus Hanisch, Professor für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität Berlin.

 

Lange galten Genossenschaften jedoch als angestaubt, wenig sexy. Doch spätestens seit der Finanz- und Schuldenkrise gewinnen sie wieder an Attraktivität und es gründen sich viele neue, in unterschiedlichen Bereichen. Die Genossenschaften zeigen, dass sich Solidarität, Gemeinwohl und Gewinn nicht ausschließen.

 

Hier ein paar positive Beispiele in München und überregional:

Veranstaltungstipp München: Im Genossenschaftshaus der wagnis eG in der Petra-Kelly-Straße gibt es jeden letzten Freitag im Monat um 15 Uhr eine kostenlose Führung, wo vor allem der spektakulär schöne Dachgarten gezeigt wird. (Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Hauses.)

 

Fun Fact am Rande: Das Kartoffelkombinat-Gründungsjahr, nämlich 2012, war das internationale Jahr der Genossenschaften. Passt also. 🙂

29.03. Film & Gespräch: The Green Lie

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote – Filmemacher („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, The Green Lie, wie wir uns dagegen wehren können.

Im Anschluss an den Film wird es eine Gesprächsrunde mit Hartmann und Boote geben. Moderation: Willi Pfaff (VollCorner) und Daniel Überall (Kartoffelkombinat, anstiftung)


 

Wann & Wo?
Donnerstag, 29. März 20:15 – 22:15; Rio Filmpalast am Rosenheimer Platz.

>> hier gibts die Tickets

GroKo – Was ist zu erwarten?

Seit letzter Woche steht der Koalitionsvertrag. Die Zeit der nächtelangen Verhandlungen ist vorbei und Deutschland hat (vielleicht) eine neue/alte Regierung. Doch was kommt da eigentlich auf uns zu? Was bedeutet die GroKo für uns, für die Landwirtschaft, den Klimaschutz, unser Wirtschaftssystem, für die Fragen unserer Zeit?

Hier eine kleine Zusammenfassung ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu den für uns wichtigen Schlüsselthemen inklusive weiterer Lektüre:

 

Landwirtschaft und Ernährung

Bereits der Einstieg in das Kapitel „Landwirtschaft und Ernährung“ macht direkt klar, wie die neue Regierung tickt: „Unser Ziel ist eine nachhaltige flächendeckende Landwirtschaft – sowohl ökologisch als auch konventionell“. Ah ja, überzeugende Logik. Wir spritzen also auf der einen Seite alles tot was nicht bei drei auf den Bäumen ist, während gleichzeitig Geld in Artenschutz und Bio-Siegel fließt?

 

Zum Thema Glyphosat-Ausstieg wird sich nicht konkret geäußert, der Einsatz soll „so schnell wie möglich“ beendet werden. Ein konkretes Datum findet sich aber nicht. Was steht noch drin? Das Töten männlicher Küken wird verboten. Das geplante Tierwohl-Label wird nicht für sämtliche Fleischprodukte eingeführt, sondern bleibt freiwillig. Der Ökolandbau soll bis 2030 die 20-Prozent-Marke erreichen.

 

„Das Insektensterben zu stoppen kann ohne den schnellen Ausstieg aus schädlichen Pestiziden wie Glyphosat und den besonders für Bienen gefährlichen Neonikotinoiden nicht gelingen. Skandalös ist, dass der unlauteren und von einer Bevölkerungsmehrheit abgelehnten Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat kein verbindliches nationales Ausstiegsdatum entgegengesetzt wird. Wir fordern einen Glyphosat-Ausstieg innerhalb der nächsten drei Jahre. Der künftigen Bundesregierung muss ein Strategiewechsel hin zu einer Agrarpolitik gelingen, die Biodiversität und Insekten schützt, statt Agrarwüsten und Megaställe weiter zu fördern“, kommentiert Hubert Weiger, der Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

 

Umwelt und Klima

„Beim Thema Klimaschutz bietet der Koalitionsvertrag im Vergleich zum Sondierungspapier wenig Neues: Das deutsche Klimaziel für 2020 wird faktisch aufgegeben, die Sektorziele für 2030 sollen dafür per Gesetz verbindlich werden. Die Entscheidung über den Kohleausstieg wird in eine Kommission verschoben. Im Strombereich sollen erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden, im Gebäude- und Verkehrsbereich fehlen konkrete Ziele. Auch einen CO2-Preis wird es zunächst nicht geben. Das Umweltministerium wird geschwächt: Es verliert die Zuständigkeit für den Bausektor. Gleichzeitig bleibt die Energiepolitik im Wirtschaftsministerium, das nun aber von der CDU geführt wird – ebenso wie die ebenfalls klimarelevanten Ministerien für Verkehr und Landwirtschaft. Durchgesetzt haben sich damit die Besitzstandswahrer beider Parteien gegen die jeweils eher schwach ausgeprägten umweltpolitischen Flügel“, so Malte Kreuzfeld in der TAZ.

 

„Mit dem Beschluss, das Klimaziel für 2020 aufzuschieben, wird ein wesentliches Wahlversprechen ignoriert, für das es eine große Mehrheit in der Bevölkerung gibt. Hier sind die GroKo-Verhandler vor der Kohlelobby eingeknickt. Das 2020-Ziel kann nur noch durch die rasche Abschaltung der klimaschädlichen Kohlekraftwerke erreicht werden – die dreckigsten und ineffizientesten zuerst. Der Koalitionsvertrag setzt mit einer Kohle-Kommission und einem Klimaschutzgesetz zwar mittelfristig Instrumente für Klimaschutz, versäumt es aber, die erforderlichen Festlegungen für das Hier und Jetzt zu treffen. Besonders dramatisch zeigt sich dies bei der Energieeffizienz, bei der die vage Strategie nicht zu der erforderlichen Reduktion des Energieverbrauchs führen kann“, kommentiert Hubert Weiger.

 

Energiewende

Bei der Energiewende scheinen die Versäumnisse erkannt und es soll nachgebessert werden. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor von derzeit 38 % bis zum Jahr 2030 auf einen Anteil von 65 % steigen. Explizit gefördert werden soll auch die Windenergie und Photovoltaik. Mit einer zusätzlichen Kapazität von 4.000 Megawatt. Außerdem soll es einen Zusatzbeitrag der Offshore-Windenergie geben. Diese Sonderausschreibungen sollen je zur Hälfte 2019 und 2020 wirksam werden.

 

Digitalisierung

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Digitalisierung durch den Koalitionsvertrag. Einem Feld auf dem Deutschland lange Zeit als rückständig galt. Diese Zeiten scheinen vorbei. CDU und SPD haben erkannt, dass es ohne nicht mehr geht. Angefangen mit den „zehn Milliarden Euro, die Union und SPD in den Breitbandausbau stecken wollen – verbunden mit einem Rechtsanspruch auf schnelles Internet, der von 2025 an gelten soll. Es geht weiter mit Programmen zur digitalen Aus- und Weiterbildung, zu Investitionen in die digitale Infrastruktur der Schulen. Die Groko will selber viel investieren, aber auch die Forschung von Unternehmen steuerlich fördern, vulgo: Innovationen erleichtern, gerade in Zukunftstechnologien wie der Robotik, dem autonomen Fahren oder der künstlichen Intelligenz, wo Deutschland zur führenden Kraft werden soll“, so Ulrich Schäfer in der SZ.

 

Fazit: Interessen der Industrie und Lobby wieder einmal vor Mensch und Umwelt

Auch wenn nicht alles schlecht ist was da in Berlin beschlossen wurde und vieles auch zu erwarten war, ist es dennoch enttäuschend, dass es an so vielen Stellen an wirklich wirksamen und konkreten Zielen und Messgrößen für eine gerechtere, klima- und menschenfreundlichere Zukunft fehlt. Es gilt das Credo: Lobby vor Gemeinwohl. Es geht um ein Wirtschaftssystem in dem die wichtigste Kenngröße nach wie vor das wirtschaftliche Wachstum ist. Money first.

 

Einen Kulturwandel in unserem Sinne – Gemeinwohl, Kreislaufwirtschaft, Solidarität, enkeltaugliche Wirtschaft – wird es nicht geben. „Das klar ausgegebene Ziel heißt Vollbeschäftigung und die Marschroute lautet, dass es „auch in zehn, fünfzehn Jahren noch Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung“ geben soll. Insbesondere in Kombination mit dem kaum vorhandenen Kapitel Klima, bleibt die Fixierung auf Wachstum, auf das BIP bestehen“, so Politikwissenschaftlerin und Social Business Beraterin Julia Post. „Der Kompass bleibt die Soziale Marktwirtschaft. Ursprünglich ja auch mal eine innovative Idee, die aber dringend ein Update benötigt“, so Post weiter. Andere Ziel- und Wertevorstellungen haben leider keinen Platz gefunden im Koalitionsvertrag.

 

Auch Hubert Weiger zeigt sich enttäuscht: „In zu vielen Politikbereichen siegt bei Union und SPD der kleinste gemeinsame Nenner. Die Chance auf eine sozial-ökologische Wende wird wieder einmal vertan. Einige wenige gute Ansätze können nicht darüber hinwegtäuschen, dass beim Klima, dem Verkehr und der Landwirtschaft weiterhin die Interessen einzelner Industriezweige wie der Kohle-, Auto- und der Agrarlobby Vorrang vor Menschen und Umwelt erhalten. Die GroKo setzt sich zwar die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung als Maßstab, flankiert diese aber nicht wirksam. So bleibt Nachhaltigkeit nur eine Worthülse. Eine GroKo werden wir daran messen, ob sie unverzüglich nach der Regierungsbildung mit effektiven Sofortmaßnahmen bei dringlichen Themen wie Klimawandel, Dieselskandal, Artensterben und Glyphosat-Ausstieg nachsteuert.“

 

Und hier noch etwas Lesestoff, für alle die noch nicht genug haben:

 

Was sagen die Grünen?

https://www.tagesschau.de/inland/groko-koalition-gruene-101.html

 

Es ist nicht alles nur schlecht:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik-der-koalitionsvertrag-ist-besser-als-viele-glauben-1.3859485

 

Energie:

https://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Koalitionsvertrag-So-will-die-Regierung-die-Energiewende-voranbringen-9039565.html

 

Innere Sicherheit:

https://netzpolitik.org/2018/innere-sicherheit-im-koalitionsvertrag-mehr-polizei-mehr-ueberwachung-mehr-datenaustausch/

 

Umwelt und Klima:

http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/24253-uebersicht-koalitionsvertrag
https://www.bund.net/aktuelles/detail-aktuelles/news/koalitionsvertrag-groko-verschleppt-dringend-notwendige-sozial-oekologische-wende-buergerwunsch-nach/

 

Landwirtschaft:

https://www.agrarheute.com/politik/wichtigste-fuer-landwirtschaft-groko-vertrag-542482

 

Social Entrepreneurship:

https://www.openyourwindow.de/2018/02/08/groko-koalitionsvertrag-steht-was-ist-drin-f%C3%BCr-social-entrepreneurship/

 

2018 – was steht an?

Nach dem Gartenjahr ist ja bekanntlich vor dem Gartenjahr. Nachdem wir letztes Jahr mit Vollgas unsere neue Gärtnerei in Spielberg zum Laufen gebracht haben, geht es nun in die zweite Runde und wir freuen uns wie Bolle auf alles was ansteht (naja, zumindest auf das Meiste davon 😉 ).

 

Investitionen, faire Arbeitsbedingungen & Co … was uns 2018 so alles erwartet/beschäftigt:

 

  • Inklusive des Gärtnereikaufs haben wir für die Infrastruktur in Spielberg bislang knapp 1,1 Mio. Euro investiert. In diesem Jahr kommen nochmals rund 180.000 Euro dazu. Diese Investitionen finanzieren sich aus unserem Eigenkapital (= Geno-Anteile) und einem Darlehen der GLS-Bank.
  • Durch die vielen laufenden Kosten, die an so einem landwirtschaftlichen Betrieb hängen und mit unserem Anspruch, allen Mitarbeitern faire Gehälter zu zahlen (was wir noch nicht so gut schaffen, wie wir es gerne täten), müssen jährlich Ausgaben von mittlerweile über einer Million Euro gedeckt werden. Diese Kosten finanzieren sich über die monatlichen/halbjährlichen Einzüge für Ernteanteil und Aufbauumlage.
  • Gleichzeitig folgen wir dem im Leitbild festgelegten Prinzip, dass die Ernteanteile des Kartoffelkombinats von der Breite der Bevölkerung bezahlbar sein sollen. Das funktioniert auf dem Niveau der derzeitigen Ernteanteilskosten, wenn wir bis 2020 auf ca. 1.600 Haushalte wachsen und die Gesamtkosten dann auf diese vielen Schultern verteilen können. Somit ist es auch in 2018 das A und O, uns wieder um 200 Mitglieder zu vergrößern.
  • In 2017 lag unsere Eigenversorgungsquote (d.h. die Menge des Gemüses, das wir aufs gesamte Jahr gerechnet in Spielberg angebaut haben) bei 50 Prozent und in 2018 planen wir mit fast 70 Prozent.
  • Einen weiteren Schwerpunkt sollen gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen bilden. 
  • Unser extensives Anbaukonzept (z.B. ein Drittel der Fläche in Regeneration, siebenjährige Fruchtfolge, …) muss sich zwar noch bewähren, aber wenn die Erträge weiter so gut ausfallen, müssen wir uns keine Sorgen machen. Aber wir müssen noch besser kommunizieren, wenn es auf den ersten Blick Ungewöhnliches in den Ernteanteilen gibt. Z.B. Grünkohl im Sommer. Den Gärtnern war es ein Anliegen, die unteren Blätter (der Pflanzen, die es dann klassisch im Winter gibt) nicht verwelken zu lassen, sondern auch diese mit in die Kisten zu packen. Dies sorgte wohl bei einigen GenossInnen für Unmut und wir bekamen leider deren Austrittsschreiben. Davon lassen wir uns aber nicht abhalten, auch weiterhin danach zu streben, so wenig wie möglich zu verschwenden (zum Vergleich: in normalen Betrieben bleiben bis zu 40 % der verwendbaren Ernte auf dem Feld oder landet auf dem Kompost). Wichtig ist nur, dies ordentlich weiterzukommunizieren.
  • Tierpark-Koop: Im neuen Europateil des Tierparks wird es einen Bauerngarten geben, der vom Kartoffelkombinat e.V. errichtet und betreut wird. Im dazugehörigen Bildungs-Konzept wollen wir zeigen „was die Ernährung in München mit der Erhaltung der Biodiversität weltweit zu tun hat“. Der Tierpark bietet mit seinen zwei Millionen Besuchern pro Jahr eine neue Plattform, über die wir „unsere Ziele“ auch an diejenigen vermitteln können, die wir sonst nicht so gut erreichen. Der Tierpark hat bereits jetzt ehrenamtliche Mitarbeiter, die Artenschutzbotschafter, die die Besucher für den Artenschutz und für die Erhaltung der Biodiversität begeistern sollen. Mehr Infos zum Thema im Forum.

Noch kein Mitglied?
Damit wir unser Ziel – 1600 Haushalte bis 2020 – erreichen, freuen wir uns auch 2018 wieder über zahlreiche Neumitglieder.

 

>> Jetzt mitmachen!<<

 

Weitere Informationen findet ihr Hier (als Flyer) und hier (als Einzelseiten).

Warum die deutsche Landwirtschaftspolitik die Welt ruiniert

In Berlin lädt die deutsche Agrarindustrie aktuell wieder zur Grünen Woche. Was so schön und nett klingt, bedeutet in Wahrheit das Schaulaufen einfamilienhausgroßer Erntemaschinen, glänzende Hightech-Massenställe und Glyphosat-Jünger-Klassentreffen. Warum das jeden Einzelnen was angeht, zeigt Kathrin Hartmann in ihrem Kommentar zur Situation der deutschen Landwirtschaft sehr eindringlich und prägnant auf.
> Unbedingte Leseempfehlung!

 

Ausweg: extensiver Biolandbau statt agrarindustrielle Monokulturen