Verein

Im April 2016 wurde der Kartoffelkombinat – Der Verein e.V. vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

Bereits in unserem Leitbild vom Dezember 2013 wurde die Gründung eines „Fördervereins“ beschlossen. Ziel ist es, mit dem Verein Projekte und Aufgaben zu finanzieren, die zwar im Interesse des Kartoffelkombinats liegen, aber nicht direkt zu den ursächlichen Aufgaben der Genossenschaft gehören. Beispiele sind die AG
Integration,  die “Erforschung von Rahmenbedingungen einer Postwachstumsgesellschaft und Erarbeitung von gemeinwohlorientierten Subsistenzkonzepten für eine regionale Versorgungsstruktur” oder die Kartoffelakademie.

 

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Die nächste Veranstaltung der Kartoffelakademie:

Die Kunst des nachhaltigen Entscheidens – Vom Umgang mit Allmenden und dem Entscheiden in komplexen Situationen

Referent: Sascha Zinn  (Hochschule München)

Veranstaltungsort: anstiftung, Daiserstraße 15,
Termin: 08.09.2017 19:00 Uhr

Bitte meldet Euch unbedingt an unter: Doodle: Kartoffelakademie

Inhalt: 

Garett Hardin beschreibt 1968 in seinem Essay „Die Tragik der Allmende“ die Übernutzung der Allgemeingüter wie Wald, oder Fischbestände als ein unvermeidliches Schicksal der Menschheit, an dem die Menschheit zu Grunde gehen wird. 1990 stellt Elinor Ostrom in Ihrem Buch „Die Verfassung der Allmende“ einen Gegenentwurf dar, in dem sie skizziert wie die Verwaltung von Allgemeingütern gelingen kann. 2009 wird sie dafür als erste und bisher einzige Frau mit dem Nobel-Preis ausgezeichnet.

In diesem Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, wie eine nachhaltige Entwicklung gelingen kann?

 Auf der Suche nach einer Antwort beginnen wir uns anzuschauen, was es eigentlich für einen nachhaltigen Umgang mit den Gemeingütern braucht. Dabei wollen wir nicht in der Theorie stehen bleiben, sondern wollen uns in Form einer Simulation einmal selber in die Rolle der Nutzer begeben.
Danach gibt es einen Streifzug durch die menschliche Psyche, wobei das Entscheiden in komplexen Situationen im Vordergrund stehen wird. Die Annahme die dahinter steht, ist, dass wir erst verstehen müssen wie wir in solchen Situationen funktionieren, um in einem zweiten Schritt Fehler vermeiden zu können und zu besseren, hoffentlich auch nachhaltigeren Entscheidungen zu kommen.

Referent:
Sascha Zinn ist Diplom-Pädagoge und beschäftigt sich aus Überzeugung und Leidenschaft mit dem Umgang des Menschen mit seiner Mitwelt. 
Er ist an der Hochschule München in der Hochschulentwicklung und als Dozent tätig. Hier ist er unter anderem dafür verantwortlich, dass Thema „nachhaltige Entwicklung“ in die Hochschullehre zu bringen.