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	<title>Kartoffelkombinat</title>
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	<description>München ist ein Dorf - Solidarische Landwirtschaft (CSA)</description>
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		<title>Monsanto erhält „Patent auf geköpften Brokkoli“</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 10:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Then]]></category>
		<category><![CDATA[GVOs]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>
		<category><![CDATA[Patente]]></category>
		<category><![CDATA[Saatgut]]></category>

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		<description><![CDATA[Meldung von no patents on seed: Europäisches Patentamt erteilt wieder Patent auf Züchtung München 12. 6. 2013 Heute erteilt das Europäische Patentamt erneut ein Patent (EP 1597965) auf konventionelle Züchtung. Die Tochter Seminis des US-Konzerns Monsanto erhält ein Patent auf &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/monsanto-erhalt-patent-auf-gekopften-brokkoli/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meldung von <em>no patents on seed</em>:</p>
<p><strong>Europäisches Patentamt erteilt wieder Patent auf Züchtung</strong></p>
<p>München 12. 6. 2013<br />
Heute erteilt das Europäische Patentamt erneut ein Patent (EP 1597965) auf konventionelle Züchtung. Die Tochter Seminis des US-Konzerns Monsanto erhält ein Patent auf Brokkoli aus konventioneller Zucht. Die Pflanzen, die angeblich leichter zu ernten sind, wurden durch einfache Kreuzung und Selektion gezüchtet. Das Patent erstreckt sich auf die Pflanzen, das Saatgut und den &#8220;geköpften Brokkoli&#8221; sowie auf eine &#8220;Vielzahl von Brokkolipflanzen, die auf einem Feld wachsen&#8221;. Das Europäische Parlament und der Bundestag hatten deutliche Kritik an diesen Patenten geäußert, jüngst wurden über zwei Millionen Unterschriften für ein Verbot der Patentierung von Pflanzen aus herkömmlicher Züchtung gesammelt. „Keine Patente auf Saatgut!“ will jetzt für einen Sammeleinspruch gegen das Patent von Monsanto mobilisieren.</p>
<p>„Wir rufen dazu auf, sich jetzt an unserem Einspruch gegen das ,Patent auf geköpften Brokkoli’ zu beteiligen. Das Europäische Patentamt und Monsanto sind weiterhin auf Konfrontationskurs mit Öffentlichkeit und Politik“, sagt Christoph Then von „Keine Patente auf Saatgut!“. „Wir werden ein klares Zeichen dafür setzen, dass wir die Monopolisierung unserer Lebensgrundlagen nicht zulassen.“</p>
<p>Das Bündnis richtet seine Forderungen auch an die Politik: Der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamts, in dem die Repräsentanten der Staaten sitzen, soll die Auslegung des Patentrechts so ändern, dass Patente auf konventionelle Züchtung ausnahmslos verboten sind. Unterstützung fordert das Bündnis insbesondere von der deutschen Bundesregierung, die sich klar gegen derartige Patente ausgesprochen hat. Allerdings blockiert derzeit die FDP mögliche gesetzliche Änderungen.</p>
<p>Wie aus einem Arbeitspapier der Welternährungsorganisation FAO hervorgeht, plant die Industrie derzeit das große Geschäft mit Patenten auf konventionell gezüchtete Pflanzen: Demnach soll bis 2020 der weltweite Umsatz mit diesen Pflanzen von derzeit etwa 700 Millionen US Dollar auf drei Milliarden Dollar gesteigert werden. Dabei stützt sich die Industrie ausdrücklich auch auf die Patente, die vom EPA erteilt werden.</p>
<p>Die Organisationen hinter „Keine Patente auf Saatgut!“ befürchten, dass Patente die Marktkonzentration im Saatgutbereich weiter vorantreiben werden und die Grundlagen der Ernährung somit in die vollständige Abhängigkeit von einigen wenigen internationalen Konzernen geraten. Die Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ wird von Bionext (Niederlande), der Erklärung von Bern, Gene Watch UK, Greenpeace Deutschland, Kein Patent auf Leben!, Misereor, Rete Semi Rurali (Italien), Réseau Semences Paysannes, dem norwegischen Development Fund und Swissaid getragen. Unterstützt von mehreren Hundert Organisationen, setzt sie sich gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren ein (<a href="http://www.no-patents-on-seeds.org" target="_blank">www.no-patents-on-seeds.org</a>).</p>
<p>+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br />
Kontakt: Christoph Then, Tel: 015154638040, <a title="Buchtipp: Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do it yourself" href="mailto:info@no-patents-on-seeds.org" target="_blank">info@no-patents-on-seeds.org</a></p>
<p>Listen zur Unterschriftenaktion:<br />
<a href="http://www.no-patents-on-seeds.org/de/aktion/einspruch-gegen-monsanto-patent-auf-gekoepften-brokkoli" target="_blank">http://www.no-patents-on-seeds.org/de/aktion/einspruch-gegen-monsanto-patent-auf-gekoepften-brokkoli</a></p>
<p>Patent EP 1597965:<br />
<a href="www.no-patents-on-seeds.org/de/information/patente/gekoepfter-brokkoli" target="_blank">www.no-patents-on-seeds.org/de/information/patente/gekoepfter-brokkoli</a></p>
<p>Das Arbeitsdokument der FAO:<br />
<a href="http://www.planttreaty.org/sites/default/files/ACFS-7b_Report%20FINAL.pdf" target="_blank">http://www.planttreaty.org/sites/default/files/ACFS-7b_Report%20FINAL.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kartoffel-Gnocchi-Pflanzerl mit Spinatpesto</title>
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		<comments>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/kartoffel-gnocchi-pflanzerl-mit-spinatpesto/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kartoffelkombinat.de/blog/?p=1040</guid>
		<description><![CDATA[Zutaten (für ca. 4 Personen) Pflanzerl: ca. 1 kg. Kartoffeln 2 Eier ½ Becher Quark, nicht unbedingt Magerstuffe 1 Zwiebel Schnittlauch Sojamehl (nach Gefühl, damits &#8216;ne geschmeidige Masse wird) Salz, Pfeffer, gem. Kümmel, gem. Bockshornklee, bis. Curry (Gewürze nach Lust &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/kartoffel-gnocchi-pflanzerl-mit-spinatpesto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Zutaten (für ca. 4 Personen)</span></p>
<p><strong>Pflanzerl:</strong></p>
<ul>
<li>ca. 1 kg. Kartoffeln</li>
<li>2 Eier</li>
<li>½ Becher Quark, nicht unbedingt Magerstuffe <img src='http://www.kartoffelkombinat.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>Schnittlauch</li>
<li>Sojamehl (nach Gefühl, damits &#8216;ne geschmeidige Masse wird)</li>
<li>Salz, Pfeffer, gem. Kümmel, gem. Bockshornklee, bis. Curry (Gewürze nach Lust und Laune)</li>
</ul>
<p>Kartoffeln kochen. Durch die Kartoffelpresse drücken. Alle übrigen Zutaten dazu, kleine Pflanzerl formen und in Rapsöl rausbraten.</p>
<p><strong>Spinatpesto:</strong></p>
<ul>
<li>ca. vier Hände voll leckeren frischen Spinat (jung besser als alt)</li>
<li>Gerröstete Pinienkerne, oder Cashewnüsse</li>
<li>1 kleines Stück Parmesan</li>
<li>gutes Olivenöl</li>
<li>bis. Salz, gem. Schabzigerklee</li>
</ul>
<p>Alle Zutaten mit dem Stabmixer pürieren. Fertig.</p>
<div id="attachment_1041" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><img class="size-full wp-image-1041" alt="Kartoffelpflanzerl mit Spinat" src="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/kartoffelpflanzerl.jpg" width="800" height="600" /><p class="wp-caption-text">Kartoffelpflanzerl mit Spinat</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Besuch von der Bayrischen Akademie für Fernsehen</title>
		<link>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/besuch-von-der-bayrischen-akademie-fur-fernsehen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=besuch-von-der-bayrischen-akademie-fur-fernsehen</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 11:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrische Akademie für Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachwuchsredakteurinnen der Bayrischen Akademie für Fernsehen (BAF) haben uns neulich besucht &#8211; das hier ist das Ergebnis: Wir finden&#8217;s gelungen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachwuchsredakteurinnen der Bayrischen Akademie für Fernsehen (BAF) haben uns neulich besucht &#8211; das hier ist das Ergebnis:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/IlbIK1znqjI?rel=0" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wir finden&#8217;s gelungen <img src='http://www.kartoffelkombinat.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do it yourself</title>
		<link>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/buchtipp-stadt-der-commonisten-neue-urbane-raume-des-do-it-yourself/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchtipp-stadt-der-commonisten-neue-urbane-raume-des-do-it-yourself</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 08:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allmende]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Baier]]></category>
		<category><![CDATA[Christa Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Do it yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Werner]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich erschienen: “Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do it yourself” von Andrea Baier, Christa Müller (Kartoffelkombinat-Aufsichtsrätin) und Karin Werner. Das gewichtige Werk ist eine Mischung aus Bildband und Glossar über die neue DIY-Bewegung. Es ist nicht mehr zu &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/06/buchtipp-stadt-der-commonisten-neue-urbane-raume-des-do-it-yourself/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich erschienen: “<strong>Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do it yourself</strong>” von Andrea Baier, Christa Müller (Kartoffelkombinat-Aufsichtsrätin) und Karin Werner. Das gewichtige Werk ist eine Mischung aus Bildband und Glossar über die neue DIY-Bewegung.</p>
<div id="attachment_1023" class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><a href="http://www.transcript-verlag.de/ts2367/ts2367.php"><img class="size-medium wp-image-1023" alt="Stadt der Commonisten" src="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/wp-content/uploads/2013/06/ts2367g_neu-223x300.jpg" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Stadt der Commonisten</p></div>
<p><em>Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die postfordistische Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im FabLab, ob in Offenen Werkstätten oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen die Protagonistinnen und Protagonisten das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.</em></p>
<p><em>Dieser anspruchsvolle Bildband kombiniert visuelle Streifzüge durch die neuen urbanen Räume des Selbermachens mit anregenden Zeitdiagnosen. Die Beiträge veranschaulichen: Die jungen Urbanen setzen nicht auf Opposition, sondern folgen dem Bedürfnis nach »echter Demokratie«, indem sie (Atmo-)Sphären des Teilens und Tauschens schaffen. Sie praktizieren kollaborativen Konsum und bespielen den öffentlichen Raum nach Commonisten-Art.</em></p>
<p>Auch das Kartoffelkombinat hat darin seinen Platz gefunden. Die wirklich sehenswerten Fotoreihen kommen von <a title="Inga Kerber" href="http://www.ingakerber.de/" target="_blank">Inga Kerber</a>, die Gestaltung stammt von <a title="David Voss" href="http://type-f.com/" target="_blank">David Voss</a>.</p>
<p>Selbstverständlich kommt &#8220;Stadt der Commonisten&#8221; für unsere Mitglieder in die Kombinatsbibliothek &#8230; alle anderen könnten es sich <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts2367/ts2367.php" target="_blank">hier</a> kaufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bhutan und das Märchen vom gebrannten Kind</title>
		<link>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/bhutan-und-das-marchen-vom-gebrannten-kind/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bhutan-und-das-marchen-vom-gebrannten-kind</link>
		<comments>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/bhutan-und-das-marchen-vom-gebrannten-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 May 2013 15:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarkonzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Bhutan]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>
		<category><![CDATA[ökologische Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermutlich haben sich die meisten von uns schon einmal den Satz „ein gebranntes Kind scheut das Feuer“  anhören müssen. Eltern versuchen damit auszudrücken, dass jeder Mensch seine eigenen Fehler machen muss und daraus individuelle Lehren zieht. Doch das muss nicht &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/bhutan-und-das-marchen-vom-gebrannten-kind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Vermutlich haben sich die meisten von uns schon einmal den Satz „ein gebranntes Kind scheut das Feuer“  anhören müssen. Eltern versuchen damit auszudrücken, dass jeder Mensch seine eigenen Fehler machen muss und daraus individuelle Lehren zieht. Doch das muss nicht so sein, wie das südasiatische Königreich Bhutan unter Beweis stellt:</p>
<p style="text-align: left;">Aus der Sicht industrialisierter Wohlstandsnationen wird Entwicklungsländern oftmals der eine oder andere Fehltritt auf dem Weg zum modernen Industriestaat zugestanden. Die Ziele der internationalen Wettbewerbsfähigkeit scheinen enorme Ressourcenverschwendungen, Umweltverschmutzung und soziale Ausbeutung zu heiligen. „Wir haben damals schließlich die gleichen Fehler gemacht und können anderen diese Erfahrung nun nicht verwehren“, hört man es aus den Industrieländern antworten (Dabei sei allerdings angemerkt, dass wir diese Fehler bisher ebenso wenig überwunden haben).</p>
<p style="text-align: left;">Das Königreich Bhutan verfolgt einen anderen Ansatz und will zumindest die Fehler der westlichen industriellen Landwirtschaft nicht wiederholen. Aus diesem Grund hat die Regierung von Bhutan zuletzt Pläne veröffentlicht, nach denen der Verkauf von Herbiziden und Pestiziden in dem Land verboten werden soll. Die Landwirtschaft soll sich auch angesichts einer wachsenden Nachfrage auf die Verwendung organischer Dünger beschränken. Durch diese Entscheidung werden Agrarkonzernen wie Monsanto und Syngenta, die seit einigen Jahren auch in Bhutan neue Absatzmärkte wittern, klare Absagen erteilt. Die Entscheidung gegen intensivere Landwirtschaft ist nicht unproblematisch: eine stark wachsende Bevölkerung und stetig steigende Nachfrage aus dem naheliegenden Ausland haben schon andere Länder den Verlockungen der Agrarindustrie erliegen lassen. Umso bemerkenswerter ist die veröffentlichte <a href="http://www.ifoam.org/advocacy/rio20/Statement_RIO20_Prime_Minister_of_Bhutan_June_19_2012.pdf">Regierungserklärung</a> Bhutans, in der sie sich auf nationaler Ebene zum biologischen Landbau bekennt. In Bhutan hat man die Abhängigkeit der Menschen von einer intakten Umwelt erkannt und zieht die richtigen Schlüsse. Besser (leider nicht öfter) als aus eigenen Fehlern, lernt man anscheinend doch aus den Fehlern der anderen.</p>
<p style="text-align: left;">Weitere Informationen zu diesem Thema können auch <a href="http://www.globalmarshallplan.org/news/bhutan-ein-musterbeispiel-der-nachhaltigkeit">hier</a> nachgelesen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Am Samstag in München: Protest gegen Monsanto</title>
		<link>http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/am-samstag-in-munchen-protest-gegen-monsanto/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=am-samstag-in-munchen-protest-gegen-monsanto</link>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[GVOs]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>
		<category><![CDATA[Saatgut]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir als Kartoffelkombinat unterstützen das Anliegen der Veranstaltung ausdrücklich und rufen Euch zur Teilnahme auf: Protestveranstaltung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Artenvielfalt &#8220;MARCH AGAINST MONSANTO&#8221; &#8211; WELT WEIT AUF DIE STRASSE &#8211; in 327 Städten in 41 Ländern Monsanto ist &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/am-samstag-in-munchen-protest-gegen-monsanto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Kartoffelkombinat unterstützen das Anliegen der Veranstaltung ausdrücklich und rufen Euch zur Teilnahme auf:</p>
<p><strong>Protestveranstaltung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Artenvielfalt &#8220;MARCH AGAINST MONSANTO&#8221; &#8211; WELT WEIT AUF DIE STRASSE &#8211; in 327 Städten in 41 Ländern</strong></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/LICQCxq1FqU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Monsanto ist Weltmarktführer für gentechnisch verändertes Saatgut. Dem Konzern gehören weltweit bereits über 90% der Patente auf gentechnisch verändertes Saatgut. In jedem Land kooperieren Unternehmen mit ihnen, u.a. Syngenta, Bayer, BASF und KWS.</p>
<p>Die gentechnisch veränderten Pflanzen sind entweder resistent gegen das firmeneigene Totalherbizid &#8220;Roundup&#8221; oder produzieren selbst das Gift gegen einen Fraßschädling (z.B. BT-Mais). Diese Pflanzen sind patentiert. Monsanto und Partnerunternehmen verlangen Lizenzgebühren für die Saat. Seit Jahren versuchen Firmen auch konventionelle Pflanzen patentieren zu lassen. Bei Brokkoli, Sonnenblume, Melone, Tomate, Chili und vielen mehr ist es ihnen schon gelungen. Die Liste der Patentanträge, die eingereicht wurden, ist lang. Da die meisten Monsanto-Saaten sterile Pflanzen hervorbringen, sind die Agrarbetriebe gezwungen, jede Aussaat neu zu kaufen. Der gesamte Produktionszyklus kommt aus einer Hand, in die selbstverständlich die Gewinne fließen. Währenddessen fließen die produktionsstützenden Gifte ins Grundwasser.</p>
<p>Wenn die produzierten Getreidesorten und Früchte nicht sofort im Supermarkt landen, gelangen sie als Nutztierfutter in unsere Nahrungskette. Seit Tollwut, BSE und Hühnergrippe wissen wir, dass das unschön enden kann.</p>
<p>Zu keinem Zeitpunkt sind im Vorfeld von Verkauf und Produktion Untersuchungen zum Einfluss genmanipulierter Nahrung auf irgend eine Spezies vorgenommen worden. Der Mensch aß unwissentlich schon länger genmanipulierte Nahrung. Erst 1995 fand die erste Universitäts-Studie an mit genmanipulierter Nahrung gefütterter Säugetieren statt, die natürlich oft auch unsere Nahrung darstellen. In dieser Studie wurden – im Vergleich zu natürlich gefütterten Tieren &#8211; 36 unterschiedliche Entwicklungen der inneren Organe festgestellt. Die möglichen Konsequenzen sind weitgehend unerforscht und unabsehbar für Mensch, Tier und Umwelt. Das einzig Absehbare ist der enorme Profit für Monsanto.</p>
<p>In 10 Jahren wurden die Flächen mit gentechnisch veränderten Kulturen auf mehr als 100 Millionen Hektar ausgeweitet. 90% der weltweit genutzten Samen stammen von lediglich vier Unternehmen, die daraus allein 2012 einen Gewinn von über 22 Milliarden US-Dollar schöpften. Gleichzeitig sind von unseren heimischen Kulturpflanzen in den letzten Jahren 75% ausgestorben.</p>
<p>Was tun die europäischen Regierungen in diesem Fall? Sie verhandeln seit dem 6. Mai über ein Gesetz, das im ersten Entwurf darauf abzielt, nur noch zugelassenes Saatgut pflanzen zu dürfen. Die Kriterien für eine Zulassung sind: gleiche Größe, gleiche Form und gleiche Farbe, also Konformität. Die alten und seltenen Kulturpflanzen erfüllen diese Kriterien nicht und sterben gänzlich aus.</p>
<p><strong>WIR ENTSCHEIDEN HEUTE, WAS WIR, UNSERE KINDER UND TIERE IN ZUKUNFT ESSEN &#8211; UND WER ES PRODUZIERT.</strong></p>
<p>Sobald als Norm eingeführt ist, dass Saatgut samt Patenten Eigentum Weniger sein kann, werden wir von Monsanto &amp; Co abhängig sein. Die USA ist es schon und hat diesem Unternehmen und seinem kriminellen Wirken rechtliche Immunität erteilt. Unsere Politiker sind auf dem besten Weg, dem dramatischen Beispiel zu folgen und vor der Macht dieser Konzerne und ihren Lobbyisten in die Knie zu gehen, die so die Kontrolle über die Bevölkerung erlangen.</p>
<p><strong>Wir demonstrieren am 25. Mai weltweit und klären in über 290 Städten auf. Nicht nur gegen das Monsanto-Konzept, sondern für eine gesunde Landwirtschaft und Ernährung sowie für Sorten- und Arten-Vielfalt.</strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/66310276" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><strong>Wann?</strong> 25. Mai 2013 von 14:00 &#8211; 20:00 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong> München, am Karlsplatz, Stachus<br />
<strong>Was?</strong> Protest, Information, Musik!</p>
<p>Alle Info-Links auf einen Blick: <a href="http://action-freedom.de/monsanto-muc/" target="_blank">http://action-freedom.de/monsanto-muc/</a><br />
Finanzielle Hilfe für Druckkosten und Bühnentechnik: <a href="http://www.startnext.de/auf-die-strasse" target="_blank">http://www.startnext.de/auf-die-strasse</a></p>
<p><iframe style="height: 300px; width: 200px;" src="http://www.startnext.de/auf-die-strasse/widget/?w=200&amp;h=300&amp;l=de" height="300" width="200" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Veranstaltet wird das Münchner Event von einer Gruppe Freiwilliger.</p>
<p>Co-Organisator ist die <a href="http://www.weeac-deutschland.eu/" target="_blank">WEEAC</a><br />
Sponsoren: <a href="http://www.oekoring.com/" target="_blank">Ökoring Handels GmbH</a> &#8211; <a href="http://www.amperhof.de" target="_blank">Amperhof-Ökokiste</a> &#8211; Naturkind &#8211; <a href="http://www.oekokiste-kirchdorf.de/" target="_blank">Ökokiste Kirchdorf</a> &#8211; <a href="http://www.umweltinstitut.org" target="_blank">Umweltinstitut</a></p>
<p>Kontakt: Dominic Titus &#8211; Bacherstr. 36 &#8211; 81539 München &#8211; <a href="mailto:dontexist@action-freedom.de" target="_blank">dontexist@action-freedom.de</a> – 0176-78091241 <a href="http://action-freedom.de/" target="_blank">http://action-freedom.de/</a></p>
<p>Gezeichnet: Dominic Titus, Tarek Mantaoglu, Rosi Reindl, Tatjana Radjevic, Julia Reuter, Uwe Siwek, Zain Raza, Philip Zue Iris von Rekowski, Anton Ditt, Jürgen Babel, Jörg Brüggemann</p>
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		<title>Hundert Gramm Gewissen, Bitte!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 16:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Agraprofit]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltiger Kosnum]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="584" height="329" src="http://www.youtube.com/embed/pgCD-4Q-4Wo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Zu Himmelfahrt: Der Overview-Effekt</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Overview-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[OVERVIEW from Planetary Collective on Vimeo.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/55073825?badge=0" height="340" width="800" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/55073825">OVERVIEW</a> from <a href="http://vimeo.com/planetarycollective">Planetary Collective</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Einfalt &#8211; statt freies Saatgut und Vielfalt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 17:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[culinary missfits]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto oder Syngenta]]></category>
		<category><![CDATA[o'pflanzt is]]></category>
		<category><![CDATA[Obergrashof]]></category>
		<category><![CDATA[Quer]]></category>
		<category><![CDATA[ugly food]]></category>

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		<description><![CDATA[Hässlich, aber schmackhaft! Das ist der Leitspruch der niederländischen Initiative „ugly food“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Image vermeintlich missgeformten Gemüses und Obstes zu verbessern (ähnlich dem tollen Projekt &#8220;culinary missfits&#8220;). Oft werden Früchte, die sich in &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/05/einfalt-statt-freies-saatgut-und-vielfalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hässlich, aber schmackhaft! Das ist der Leitspruch der niederländischen Initiative „<a href="http://www.uglyfood.nl/" target="_blank">ugly food</a>“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Image vermeintlich missgeformten Gemüses und Obstes zu verbessern (ähnlich dem tollen Projekt &#8220;<a href="http://culinarymisfits.de/" target="_blank">culinary missfits</a>&#8220;). Oft werden Früchte, die sich in Form, Farbe oder Größe von der Norm unterscheiden schon aussortiert, bevor sie überhaupt in den Handel kommen. Geht es nun nach der EU, könnte die Arbeit der Initiative bald deutlich erschwert werden.</p>
<p>Grund ist eine angekündigte Neuregelung des EU-Saatgutrechts (siehe <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/saatgutverordnung-der-eu-tiefschlag-fuer-hobbygaertner-1.1666512" target="_blank">Bericht von der SZ</a>). Entsprechend den Plänen der verantwortlichen Kommission soll bald nur noch von der EU zugelassenes Saatgut in den Umlauf gelangen. Man könnte denken: Endlich wird chemisch behandeltem, pestizidgetränktem oder genmanipuliertem Saatgut die Lizenz zum Wachstum entzogen, aber so einfach ist es nicht. Das Zulassungsverfahren für Saatgut ist langwierig und teuer und leisten können sich das vor allem große Konzerne wie BASF, Monsanto oder Syngenta. Die Folgen sind absehbar: Traditionelle, regional unterschiedliche Sorten verschwinden sukzessive aus Gärten und von Feldern. Vor allem Biobauern die vielfach auf selbst gezüchtetes Saatgut zurückgreifen oder traditionelle Sorten anpflanzen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.</p>
<p>Offensichtlich hat die EU eine andere Vorstellung von Strategien zum Schutz der europäischen Biodiversität. Und vielleicht ist es ja auch nur Zufall, dass die Herangehensweise der EU-Kommission den Wünschen er größten Saatgutkonzerne entgegenkommt. Wer sich weiter informieren will, dem sei ein <a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/130502-quer-saatgut-102.html" target="_blank">Beitrag aus der BR-Sendung „Quer“</a> ans Herz gelegt.</p>
<p>Nicht erst seit der aktuellen Ankündigung der EU mehrt sich auch der Wiederstand gegen das Einheitssaatgut. In Österreich entstand 1990 der Verein Arche Noah, der sich für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt einsetzt. Neben der Archivierung bedrohter Sorten, vertreibt der Verein auch Saatgut und Pflanzen und sorgt so für deren Rekultivierung. Seit neuestem wird übrigens auch nach Deutschland versendet: <a href="http://www.arche-noah.at/etomite/">http://www.arche-noah.at/etomite/</a></p>
<p><img class="size-medium wp-image-761 alignleft" alt="Herzlicher und kartoffeliger Gruß" src="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/wp-content/uploads/2012/12/Herz-300x225.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p>Initiativen die sich der bedrohten Vielfalt verschrieben haben findet man aber auch ganz in der Nähe: der <a href="http://obergrashof.de/" target="_blank">Obergrashof</a> in der Nähe von Dachau oder die Gemeinschaftsgärten von „<a href="http://www.o-pflanzt-is.de/" target="_blank">o‘pflanzt is</a>“ mitten in München haben eigene Strategien gegen den Einheitssalat gefunden.</p>
<p>Wer allerdings die unmittelbare Gefahr durch die EU Pläne erkannt halt, sollte sich zudem noch kurz Zeit nehmen und diese Petition unterstützen: <a href="http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung.html">http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung.html</a></p>
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		<title>Autos zu Pflugscharen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 16:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>

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		<description><![CDATA[Autos zu Pflugscharen In Deutschland wird der Trend zum Urban Gardening oft als alternativer Zeitvertreib für luxusverwöhnte Großstädter, die ihren Kindern endlich zeigen wollen, dass Bohnen gewöhnlich ohne Plastikhülle und Strichcode geerntet werden, herabgespielt. Stadtgärtner in Detroit im US-Bundesstaat Michigan &#8230; <a href="http://www.kartoffelkombinat.de/blog/2013/04/autos-zu-pflugscharen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Autos zu Pflugscharen</p>
<p>In Deutschland wird der Trend zum Urban Gardening oft als alternativer Zeitvertreib für luxusverwöhnte Großstädter, die ihren Kindern endlich zeigen wollen, dass Bohnen gewöhnlich ohne Plastikhülle und Strichcode geerntet werden, herabgespielt. Stadtgärtner in Detroit im US-Bundesstaat Michigan kämpfen allerdings mit ganz anderen Problemen: für Einwohner der ehemaligen Hauptstadt der amerikanischen Automobilindustrie sind gefüllte Supermarktregale voll mit frischem Obst und Gemüse nicht mehr selbstverständlich. Seit mit der Automobilindustrie auch die Arbeitsplätze verschwunden sind, verwahrlosen verlassene Industrieanlagen, öffentliche Gebäude und ehemalige Wohnviertel. Mit dem Abzug zahlungskräftiger Kunden haben auch die meisten Supermarktketten den wenig profitablen Standort Detroit aufgegeben und hinterlassen eine beträchtliche Versorgungslücke, vor allem beim Angebot von frischem Obst und Gemüse. Was bleibt Menschen in der &#8220;Food Desert&#8221; anderes übrig als zu ungesunden Fertigprodukten zu greifen? Die Rechnung dafür zahlt jeder selbst: einseitige Ernährung, Fettleibigkeit, Diabetes.</p>
<p>Doch anstatt den Kopf in den Boden zu stecken sind die Bewohner der Stadtviertel dazu übergegangen eben diesen zu bestellen. Insgesamt werden auf der Stadtfläche Detroits mittlerweile 170 Tonnen Lebensmittel produziert. Im besten Fall könnten dadurch 75 Prozent des Gemüsebedarfs und 40 Prozent des Obstbedarfs gedeckt werden. Non-Profit Organisationen, Kirchen und Privatpersonen haben leer stehende Grundstücke zu Stadtgärtnereien umgewandelt. Mit der Rückkehr zur Eigenproduktion entstehen neue, kleinteilige Wirtschaftssysteme, die meistens auf Basis ehrenamtlichen Engagements organisiert werden. Die neuen Kleinstunternehmen verbessern nicht nur die Versorgungssituation in Ihrer Umgebung, vielmehr bringen sie die Bewohner der Stadtviertel zusammen und fördern den sozialen Zusammenhalt. Gemeinsam werden soziale Probleme, von denen es in Detroit eine Menge gibt, in Angriff genommen. Den wenigsten der engagierten Bürger geht es darum Profit zu machen. Sorgen wegen der gegenwärtigen Situation und die Begeisterung sich für eine Lösung einzusetzen sind die stärksten Motivatoren. Genau diese Motivation kennt man Ron Finley an, der aus erster Hand von ähnlichen Problemen, vor allem aber Lösungsansätzen in Los Angeles erzählt: <a href="http://embed.ted.com/talks/lang/de/ron_finley_a_guerilla_gardener_in_south_central_la.html">http://embed.ted.com/talks/lang/de/ron_finley_a_guerilla_gardener_in_south_central_la.html</a> . In Detroit sind 185 Organisationen im Bereich der Lebensmittel-Eigenversorgung tätig und es werden ständig mehr. Die meisten von ihnen arbeiten als Sozialunternehmen und übernehmen neben dem Anbau von Obst und Gemüse auch noch weitere Aufgaben, indem sie neue Stadtgärtner ausbilden, Kindern den Umgang mit gesunder Nahrung vermitteln und Obdachlose mit Mahlzeiten versorgen. Die Zeitschrift „Enorm“ widmet dem Thema in der Ausgabe April/Mai mehrere Seiten und auch die Zeit Online verfolgt die Detroiter Entwicklung mit großem Interesse (<a href="http://www.zeit.de/lebensart/2011-04/detroit">http://www.zeit.de/lebensart/2011-04/detroit</a>). Allerdings müssen die Probleme nicht erst Detroiter Dimension annehmen um etwas ändern zu können. Auch in Deutschland haben bereits viele Initiativen der Lebensmittelentfremdung den Kampf angesagt. Auf <a href="http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/opencms/urbane_landw/links_blogs_foren.html">http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/opencms/urbane_landw/links_blogs_foren.html</a> kann jeder selbst nach Initiativen in der eigenen Umgebung suchen. Offensichtlich geht die Detroiter Saat bereits auch an anderen Orten auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
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